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Archiv

Hier finden Sie ältere Beiträge und Stellungnahmen der UBG.



19.06.2017  Reden.Feiern.Politisieren

Liebe Mitglieder der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft!

Wir möchten dich ganz herzlich zu unserer
LehrerInnen- und Schuljahres-Abschlussfeier 2017 unter dem Motto

Reden.Feiern.Politisieren

am Donnerstag, 29. Juni 2017 ab 18.00 Uhr
im Mohrenschopf in Rankweil


einladen.

Wir hoffen, dass wir zahlreiche Mitglieder, Freunde und Freundinnen,
UnterstützerInnen und SympathisantInnen an diesem Abend begrüßen
dürfen.

Wir werden vom Team des Hotel Mohren mit einem Buffet und musikalisch
von Anton und Philipp Lingg verwöhnt.

Um uns die Organisation zu erleichtern, ersuchen wir dich um eine
Rückmeldung bis Montag, 26.06. unter
office@bildungsgewerkschaft.at

Für die UBG:
Gerhard Rüdisser Beate Halbeisen Helmut Eisele Franz Bickel





01.12.2016  Bildungsbudget: Schellings unfreundliche Nasenlöcher

Irgendwie typisch für die derzeitige österreichische Politik.

Allen ist nach dem bildungspolitischen Niedergang in der Gehrer-Ära klar: Österreich braucht dringend eine große Bildungsreform. Eine Arbeitsgruppe präsentiert mit über zehnjähriger Verspätung ein großkoalitionäres, wie immer stark ÖVP lastiges Kompromissreformmodell - über dessen inhaltliche Qualität die ÖLI-UG auf dieser Homepage bereits ausführlich berichtet hat. Noch Ende November gab sich Staatssekretär Mahrer (ÖVP) optimistisch, dass seine „fast geile“ (Mahrer) Bildungsreform finanziert werden kann. Laut Mahrer machte Finanzminister Schelling (ÖVP) „freundliche Nasenlöcher“. >> siehe weiter unten "Bildungsreform entpuppt sich immer mehr als reines Sparpaket"

Im neuen Jahr, einen Monat später, schaut die Sache wieder ganz anders aus. Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) plagt seit Jahren ein strukturelles Budgetloch, das die ÖVP-Finanzminister partout nicht beheben wollen. Waren es 2015 noch 340 Mio. Euro, sind es 2016 bereits 550 Mio. Euro. Laut Heinisch-Hosek sei dieses Problem alleine mit Sparmaßnahmen nicht lösbar. Der Finanzminister denkt aber nicht daran dem Bildungsministerium die erforderlichen Mittel zur Verfügung zu stellen. Ein billiges, parteipolitisches Taktieren, das die Verhinderung einer positiven Entwicklung des österreichischen Bildungssystems billigend in Kauf nimmt.




01.12.2016  Gesamtschule: Gesamtschulmodellregion Vorarlberg doch möglich?

Noch am selben Tag der Präsentation der Bildungsreform 2015 war klar, dass ein großer Diskussionsbedarf besteht und noch einige schwierige Verhandlungen bis zur geplanten Gesetzwerdung der Reform Mitte 2016 bevorstehen.
Der schwierigste Knackpunkt ist die von der Reformkommission vorgesehene 15% - Beschränkung für Gesamtschulregionen (maximal 15% der Schulen und Schüler/innen in einem Bundesland). Damit wäre nicht nur die in Vorarlberg geplante und beschlossene „Modellregion Vorarlberg“ unmöglich, sondern die Gemeinsame Schule de facto in ganz Österreich für längere Zeit auf Eis gelegt. Jetzt kommt aber wieder Bewegung in die die Diskussion. In einen APA-Interview kündigt BM Heinisch-Hosek an, dass sie sich „einer parlamentarischen Bewegung für mehr … nicht verschließen“ werde.
Für die Umsetzung der Reform braucht es eine Zweidrittelmehrheit im Parlament. Also die Zustimmung entweder der Grünen oder der FPÖ.
Dazu Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen, in den Vorarlberger Nachrichten: „Und die wird es gewiss nicht geben, sollte eine echte Modellregion Vorarlberg nicht im Gesamtpaket enthalten sein.“ Es sei schon bemerkenswert, so Walser weiter, „dass man jetzt uns Grüne braucht, um bei der Bildungsreform die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Die FPÖ stimmt bekanntlich nicht einmal einer 15-Prozent-Größe bei der Modellregion zu, scheidet also als Partner für einen Beschluss aus. Also wird man uns brauchen, um eine Bildungsreform im Parlament mit der dafür notwendigen Mehrheit durchbringen zu können.“




01.12.2016  Bildungsreform: Grüne fordern Bundeskompetenz für Bildungsdirektionen und keine 15%-Grenzen für Modellregionen.

Wie bekannt, braucht die Regierung für die Umsetzung – zweidrittel Mehrheit - der Bildungsreform die Zustimmung der Grünen. Und die Grünen stellen neben der bisher öffentlich gemachten Forderung, die 15%-Grenzen für Modellregionen zu streichen, eine weitere, politisch nicht weniger brisante Bedingung für ihre Zustimmung. Die neuen Bildungsdirektionen müssen alleine dem Bund unterstellt. Die im Bildungsreformpapier vorgesehene "Bund-Länder-Behörden" wird von den Grünen abgelehnt.

Laut APA – Meldung „Bildungsreform - Grüne wollen dreistelligen Millionenbetrag einsparen“ über die Pressekonferenz von Harald Walser und Gabriele Moser, würde eine einheitliche Bundeskompetenz im Schulbereich spürbare Einsparungen und deutliche Verbesserungen im Schulsystem bringen. Die Problemfelder seien lange bekannt, erklärte die Grüne RH-Sprecherin Gabriele Moser. So weise der RH in zahlreichen Berichten immer wieder auf die "zersplitterte Kompetenzlage" in der Verwaltung (involviert sind hier Bund, Länder, Gemeinden und die Schulen selbst) hin. Dieser "Kardinalfehler" ziehe laut Moser einen "Rattenschwanz an Detailfehlern" nach sich, was dazu führe, dass "Steuergelder versickern" und "in falschen Taschen landen".
Dass etwa die Besoldungsabrechnung der Lehrer im Vergleich mit dem Bund teurer und in verschiedenen Bundesländern noch dazu unterschiedlich zu Buche schlage, weise darauf hin, dass eine Kompetenzverschiebung in Richtung der Länder das System nicht billiger machen würde. Den Bundesländern im Zuge der Reform mehr Macht zukommen zu lassen, "müssen wir als Grüne im Frühjahr verhindern", sagte Walser.



01.12.2016  Neujahrsgespräch mit NR Dr. Harald Walser

zu aktuellen bildungspolitischen Fragen
Montag, 11. Jänner 2016
20:00 Uhr
Dornbirn
Hotel Krone, Hatlerstr. 2

Einladung .pdf



24.02.2016   Pöbelnder Mob bedroht Flüchtlinge in Clausnitz: Die Menge tobt. "Ja! Raus!" - es herrscht Pogromstimmung.

Die Österreichische Lehrer/innen Initiative ÖLI-UG ist schockiert:

Der Vorfall in Clausnitz macht betroffen, macht Angst.

Wie www.jetzt.de berichtet, wurde am Freitagvormittag auf der Facebook-Gruppe "Döbeln wehrt sich – Meine Stimme gegen Überfremdung" stolz ein Video gepostet, das einen wütenden Mob zeigt, der in Clausnitz (Sachsen) einen Reisebus mit Flüchtlingen bei der Weiterfahrt hindert. Immer wieder brüllen und blöken sie die Parole „Wir sind das Volk“. Unter den Insassen sind auch verängstigte Frauen. Und weinende Kinder. Ein paar Stunden später löschten die Macher ihre FB-Gruppe. Nicht mehr so stolz offenbar.
Kaum hat man sich von den unfassbaren Vorkommnissen, die dieses Video zeigen, irgendwie erholt, taucht ein zweites, drastischeres Video auf, das Angst macht und an Bilder aus einer unserer wohl unrühmlichsten Periode erinnert. Die sueddeutsche.de beschreibt kurz die die wichtigsten Szenen aus diesem Video. Darin ist zu sehen, wie ein Polizist einen jugendlichen Flüchtling gewaltsam aus dem Bus schleift - unter dem Gegröle einer Menschenmasse. Zuvor sind Männerstimmen zu hören. Sie schreien: "Verpisst euch", "Ihr braucht doch nicht arbeiten hier" und "Hol ihn raus". Die Menge tobt. "Ja! Raus!" - es herrscht Pogromstimmung.



"Wenn die das Volk sind, muss ich es dann auch sein?" Und was sich das Redaktionsteam jetzt.de sonst fragte, als sie das Video des pöbelnden Mobs in Clausnitz gesehen haben.



AfD und FPÖ - eine Bedrohung!
Die ÖLI-UG weiß, der massive Rechtsruck in der Gesellschaft ist nicht nur ein auf Deutschland begrenztes Phänomen. Und verweist mit schaudern auf die kürzlich zwischen HC Strache und Frauke Petry vereinbarte Zusammenarbeit der der rechtsextremen deutschen AfD und der FPÖ. Zwei Parteien, die sich in der Abgrenzung vom Nationalsozialismus immer schwerer tun und in Menschenrechtsfragen Positionen einnehmen, die einer modernen aufgeschlossenen Gesellschaft fundamental widersprechen, wollen zukünftig als „Blauen Allianz“ offiziell miteinander kooperieren.
Für Harald Walser kommt die Kooperation der beiden Rechtsaußen-Parteien nicht überraschend: „Die ‚Blaue Allianz’ von AfD und FPÖ ist eine Summe von sattsam bekannten ‚Einzelfällen’, die realiter besser als ‚blaune Allianz’ zu bezeichnen ist. Deren nun avisierte Zusammenarbeit halte ich daher für eine Bedrohung.




24.02.2016  Heinisch-Hosek: Modellregionen für Gesamtschule sind Eckpfeiler

Tiroler Tageszeitung tt.com: Bildungsministerin Heinisch-Hosek hofft auf Einlenken der Gymnasien-Vertreter bei der Modellregion und lehnt Aufnahmetest für Gymnasien klar ab.

Für Heinisch-Hosek sind die geplanten Modellregionen für die gemeinsame Schule der 6- bis 14-Jährigen ein Eckpfeiler, damit „viel Zukunftspädagogik in den Klassenzimmern ankommt“ . In diesem Zusammenhang gibt es viel Lob von der Ministerin für Landeshauptmann Platter und Bildungslandesrätin Palfrader, weil sie, was die Lebenssituation und die Chancen der Kinder betrifft, sehr fortschrittlich in die Zukunft denken.
Die Ministerin hält zwar an der vereinbarten 15%-Klausel fest, aber sollte sich „im parlamentarischen Prozess etwas Anderes ergeben, dann werde ich sicher nichts dagegen haben“. Und der „Kreativität des Landes Tirol“ seien hier „keine Grenzen gesetzt.“ Die Ablehnung der AHS-Vertreter nimmt Heinisch-Hosek zur Kenntnis. „Sie vertreten die Langform ihrer Schulart. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass im heurigen Schuljahr eine neue Lehrer-Ausbildung begonnen wurde. 2019 werden die ersten AbsolventInnen fertig sein, dann gibt es nur noch eine Sekundarstufe für die 10- bis 14-Jährigen.“



01.02.2016   „Systematisches Mobbing“ durch Landesschulrat Niederösterreich

„Kommt so was nur im LSR für Niederösterreich vor oder gibt es ähnlich gelagerte Fälle auch in anderen Landesschulräten?“ fragt sich Harald Walser in FB bei diesem haarsträubenden Fall, in dem eine Schuldirektorin von ihrer Inspektorin gemobbt wird, weil sie sich vor 10 Jahren geweigert hat, an einer „politischen Informationskette“ zum Landeshauptmann mitzuwirken („So funktioniert Erwin Prölls Spitzelsystem!“).
Dazu orf.at "Bürgeranwalt": Evelyn Mayer, Direktorin der HLW Biedermannsdorf in Niederösterreich zieht deswegen vor Gericht, woraufhin Ministerium und Landesschulrat beschließen, die Direktorin vor Gericht als Täterin statt als Opfer dastehen zu lassen. Der Oberste Gerichtshof sorgt für Ordnung und verurteilte den Landesschulrat.
Auf seinem Blog präsentiert Harald Walser ein brisantes Detail, das erst jetzt aufgetaucht ist: Ein Aktenvermerk und ein Mail aus dem Jahr 2011 belegen, dass Behörden beschlossen haben, „Mutmaßungen“ in den Raum zu stellen, um Evelyn Mayer „selbst nicht als Opfer, sondern Täterin von Mobbing“ dastehen zu lassen. Walser: „Das muss man sich vorstellen: Offizielle Dienststellen beschließen, vor Gericht eine von ihrer Vorgesetzten gemobbte Beamtin systematisch noch einmal zu mobben, um einer Schadenersatzforderung zu entgehen. Das oberste Gericht ist darauf zum Glück nicht eingestiegen.“




01.02.2016  Deutschpflicht in den Pausen: Landesschulrat OÖ macht Druck

Der Landesschulrat und die schwarz-blaue Landesregierung in Oberösterreich lassen sich durch die massive Kritik an der geplanten Deutschpflicht an Schulen in der Pause nicht beirren. Der Landesschulrat hat seinen Textentwurf für die Hausordnung präsentiert und erhöht damit de facto den Druck auf die Schulen, die im Regierungsprogramm der FPÖ und ÖVP vereinbarte "Forcierung von Deutsch als Schulsprache“ umzusetzen.

Daran ändert sich auch nichts, wenn jetzt auf einmal der Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer nie „von Pflicht gesprochen“ haben will und darauf hinweist, dass der Textentwurf, von den Schulpartnern in die jeweilige Hausordnung aufgenommen werden kann. Ziel sei es aber, dass auf dem Schulareal Deutsch als gemeinsame Sprache forciert werde. (oönachrichten).




01.02.2016  Neuer Elternvereinsvorsitzender: Hoffnungslos konservativ....

Es ist ja nicht so, dass man vom neuen Präsidenten des Bundesverbands der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen (BEV), Gernot Schreyer, erwartet, dass er eine weniger konservative Linie fährt und dafür etwas offener und differenzierter seine Aufgabe angeht, als sein Vorgänger. Seine erste Pressekonferenz macht aber klar, was wir von ihm bildungspolitisch erwarten können. Leider wenig Ermutigendes.
Laut m.kurier.at plädiert Schreyer ernsthaft für eine Verschiebung der Neuen Oberstufe. Begründung: "Wir haben Signale aus den Schulen, dass da noch einige Baustellen existieren“ und er „einen Anstieg der Dropout-Zahlen“ befürchtet. Also wenig Konkretes, viel Hörensagen.
Schreyer lehnt sowohl die e Gesamtschule - "Die Reduktion auf eine Einheitsschule ist weder ein Verdienst am Land noch an unseren Kindern", als auch die Ganztagesschule vehement ab. Weil "in der die Kinder ganztägig bespaßt werden" und sich die Eltern darum kümmern sollen, was die Kinder lernen und am Nachmittag zu tun haben.




14.01.2016   Zentralmatura an den BHS auf Schiene

Heuer findet zum erstmals die „Neue Reife-und Diplomprüfung“ (Zentralmatura) an allen Berufsbildenden Höheren Schulen (BHS) statt. Termin ist der Montag, 9. Bis Donnerstag 19. Ab heuer sitzen also österreichweit alle Maturant/innen der AHS, HAK, HTL, HLW und BAKIP vor zentral gestellten Maturaaufgaben.

Gab es im letzten Jahr vor der erstmaligen Durchführung der Zentralmatura an den AHS noch ordentlich Wirbel, Verunsicherung und Kritik, wie DiePresse.com berichtet, sind bis jetzt diese Probleme an den BHS noch nicht aufgetreten. Obwohl die Organisation an den BHS deutlich komplizierter ist. An der BHS sind um 30% mehr Maturant/innen und zusätzlich macht die teilweise deutlich unterschiedliche Ausrichtung (Lehrpläne, Stundentafeln usw.) von HAK, HTL, HLW und Bakip HAK und Bakip eine einheitliche Aufgabenstellung unmöglich. Die Deutsch-Matura ist an AHS und BHS gleich. Für Englisch gilt das nur teilweise und für Mathematik gar nicht. Mathematik ist ein Sonderfall. Die Matura besteht aus zwei Bereichen. Teil A ist für alle BHS-Typen, also sowohl HTL als auch Bakip, gleich und testet die Grundkompetenzen. Teil B ist je nach Schultyp unterschiedlich.
Die Matura gliedert sich in drei Teile: die Diplomarbeit, die schriftliche und die mündliche Matura. Die Diplomarbeit ist das Pendant zur Vorwissenschaftlichen Arbeit an den AHS, beschäftigt sich aber mit einer berufs- oder betriebspraktischen Fragestellung und wird meist in einer Gruppe geschrieben.

Es bleibt nur zu hoffen, das Ministerium lernfähig war/ist und sich die Pannen des letzten Jahres nicht wiederholen – und vor allem, dass die Maturant/innen gut vorbereitet sind und erfolgreich ihre Reife- und Diplomprüfung ablegen.




13.01.2016  "Darum die private Trägerschaft bei Kindergärten und Schulen abschaffen"

Interview von Lisa Nimmervoll mit Migrations- und Bildungsforscherin Barbara Herzog-Punzenberger über religiöse Sektierer in Kindergärten, Österreichs "religionsfreundliche" Haltung im Schulwesen und soziale Segregation in privaten Bildungsstätten (derStandard.at)
Herzog-Putzenbereger zeigt in diesem Interview die große Bedeutung der sekundären Sozialisation, die sich hauptsächlich außerhalb der Familie abspielt und in den Bildungseinrichtungen erfolgt/erfolgen sollte. In den meisten privaten Kindergärten und Schulen würde die Verantwortung der „außerfamiliäre Institutionen für die Integration jedes Individuums in die moderne, plurale Gesellschaft“ nicht wahrgenommen. Die privaten Bildungseinrichtungen tendierten sehr stark zu einer Segregation nach sozialer Schicht, nach Einwanderungsgeschichte oder Religion. Dementsprechend verfügen Privatschulen „über eine andere Zusammensetzung der Schülerschaft als die in denselben Bezirken liegenden öffentlichen Schulen.“ Die führe dazu, führt Herzog-Putzenberger weiter aus, dass der „Anteil der Eltern, die über einen höheren Bildungsabschluss und eine höhere berufliche Position verfügen, ist in den privaten Institutionen wesentlich höher. In vielen Schulbezirken ist es auch sehr auffällig, dass der Anteil von Kindern aus zugewanderten Familien in den privaten Einrichtungen wesentlich niedriger ist, manchmal sogar bei wenigen Prozenten oder null, während der Durchschnitt der umliegenden öffentlichen Schulen über 20 oder 30 Prozent liegt. Die Zahlenverhältnisse zeigen, dass den Kindern und Jugendlichen privater Einrichtungen oftmals vorenthalten wird zu lernen, wie in sozial und kulturell vielfältigen Teams gespielt, gearbeitet und gemeinsam Ziele erreicht werden. Dies ist aber ein notwendiger Baustein, um Vorurteile abzubauen oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Und, nebenbei gesagt, Charity-Aktionen können die Verantwortung für Ungleichheit höchstens überpinseln, den Alltag des Zusammenlebens und Zusammenlernens aber nicht ersetzen.“
„Darum sollten wir die private Trägerschaft bei Kindergärten und Schulen abschaffen – oder aber unterziehen wir sie einem grundsätzlichen Wandel, der an der Wertebasis unserer Gesellschaft orientiert ist“, fordert die Migrations- und Bildungsforscherin.




04.01.2016   Lehrpflichterhöhung: Beschämende Reaktion der GÖD auf Faymanns Aussage

Kommentar von Manfred Sparr
Wie auf oeliug.at bereits berichtet – „Bundeskanzler Faymann in Bildungsfragen massiv überfordert“ – teilte uns Bundeskanzler Faymann am Karsamstag am Ende eines Interviews in diePresse.com - 26.03.16 mit, dass er bei der Lehrverpflichtung "die Stundenzahl massiv verändern" möchte, denn das "würde das für das Schulbudget eine gewisse Entlastung bringen". Seine Aussagen zu diesem Thema lassen vermuten, dass unser Bundeskanzler mit der Flüchtlingspolitik so beschäftigt ist, dass er bei allen anderen Themen nicht mehr auf dem aktuellen Informationstand ist. Zumindest in Bildungsfragen ist das nach seinen Aussagen in diesem Interview offensichtlich.
Heute macht diePresse.com 29.03.16 aus dem Faymann-Sager einen neuerlichen Bericht und lässt vor allem die fcg Lehrergewerkschafter zu Wort kommen. Und die nützen diese Chance und prügeln verbal ordentlich auf Faymann ein.
Es wäre ja sehr erfreulich, wenn die GÖD endlich einmal schnell und massiv auf die Angriffe der Regierung gegen die Lehrer/innen reagieren. Beim Kampf gegen eine weitere Lehrverpflichtungserhöhung, ist der Wiederstand der ÖLI-UG sowieso eine Bank und darin sind wir mit Kimberger und Quin diesmal eins. Aber aus zwei Gründen ist eine Kritik an den Aussagen und dem Vorgehen der fcg-Spitzengewerkschafter dringend angebracht.

Einmal ist dies der offensichtlich parteipolitisch motivierte Anlass für diese verbalen Attacken gegen Faymann (SPÖ). Dass der Hauptverantwortliche für diese Entwicklung und primär die Ursache für die neu aufgeflammte Diskussion um die Arbeitszeit der Lehrer/innen nicht Faymann oder Heinisch-Hosek ist, sondern Finanzminister Schelling (ÖVP) ist kein Geheimnis. Er produziert konsequent mit seiner neoliberalen Budgetpolitik ein strukturelles Budgetloch im Bildungsressort (>oeli-ug.at: "Schelling nervt: 550 Millionen fehlen 2016 im Bildungsbudget"), das wegen der Struktur des Bildungsbudgets nur mittels Einsparungen bei Lehrer/innen geschlossen werden kann. Und er gibt dies auch schamlos öffentlich zu. Die de facto Nullreaktion der schwarzen Lehrer/innen-Vertretern in der GÖD auf Schellings Budgetattacken gegen das Bildungsressort ist wohl nur mit ihrer bedingungslosen Parteiräson erklärbar.
Der zweite Grund wiegt noch schwerer. Es ist die aggressive und unsachliche Wortwahl Kimbergers und Quins. Ihre Aussagen erschöpfen sich in unsachlichen und niveaulosen persönlichen Angriffen. Das mag vielleicht manche schwarzen Stammtischbrüder erfreuen, bringt uns Lehrer/innen aber in der Abwehr von Lehrpflichterhöhungen absolut nicht weiter und ist dem Image des/der Lehrer/innen sicher nicht förderlich.




02.01.2016   Fiedler: Reformstau überwinden – Landeshauptleute entmachten

Laut Franz Fiedler (Interview Kurier) muss der lähmende Reformstau in Österreich überwunden werden. Die Regierung muss endlich agieren und dort ansetzen, „wo es die wirtschaftliche Entwicklung, die Entwicklung des Budgets betrifft. Ehe man an eine tief greifende Verwaltungsreform herangehen kann, sind verfassungstechnische Weichenstellungen vorzunehmen“, die die „Gesundheit, Bildung, Energie, Umwelt, Wirtschaft und Baurecht gänzlich in einer Bundeskompetenz“ vereinheitlichen.
Fiedler begründet diese Notwendigkeit damit, dass wir „eine Reihe von Kompetenzen , die entweder geteilt sind oder in die falsche Zuständigkeit fallen“. Dadurch werden in den oben genannten „Schlüsselbereichen die Steuergelder vom Bund eingehoben, den Ländern im Zuge des Finanzausgleichs zugute kommen, von den Ländern ausgegeben werden, ohne dass sie eine Verantwortung für die Einnahmen übernommen haben.“
Dass sich die derzeit mächtigen Landesfürsten dagegen wehren werden, ist sich Fiedler selbstverständlich bewusst. Trotzdem müsse endlich bestimmt dagegen vorgegangen werden, dass die Landeshauptleute in Österreich weiterhin eine Machtstellung haben, „die ihnen in anderen föderalen Ländern nicht zukommt. Rechtlich gesehen haben die Landeshauptleute keine Möglichkeit, einzugreifen. Die Landeshauptleutekonferenz hat nicht einmal eine juristische Verankerung. Sie ist ein juristisches Nihil, wie der Lateiner sagen würde. Und von diesem Nichts lässt sich die Republik treiben. Die Regierung muss sich einmal auf die Hinterfüße stellen, nicht in die Knie gehen. Sie muss auf Konfrontation mit den Landeshauptleuten gehen. Sobald von einem Landeshauptmann ein hartes Wort kommt, ist die Diskussion beendet. Anders ausgedrückt: Da sitzen die Blockierer, die all jene Reformen bisher verhindert haben, die zu Lasten der Landeskompetenz gegangen wären. Die Kompetenz liegt beim Parlament!“




11.12.2015  Schulen schauen – Brücken bauen

Die ARGE GEMEINSAME SCHULE VORARLBERG startet eine interessante Kennenlernreihe für LehrerInnen, Eltern und Interessierte.

Vorarlbergs Schullandschaft ist vielfältig und bunt.
Wir wollen diese Vielfalt hervorkehren, indem wir in jeweils andere Schulen und Schultypen schnuppern.
Die Bedingungen für Lehren und Lernen sind verschieden.
Wir wollen die Lehr- und Lernbedingungen, Unterrichtsformen und -methoden in den verschiedenen Schultypen kennenlernen.
Mehr Verständnis durch mehr Einblicke
Durch Schulbesuche, gegenseitiges Beobachten, Teilnahme am
Unterricht, Gespräche und Diskussionen bekommen wir ein besseres Verständnis für die Situation der anderen Schulen.

Herbst 2015
BRÜCKE I
Termin 01. 12. 2015 | Ersatztermin 15. 12. 2015 | 07:50 bis 12:00 h
Schulen VS Bürs | NMS Bürs
Frühjahr 2016

BRÜCKE II
Termin 02. 02. 2016 | Ersatztermin 09. 2. 2016 | 08:00 bis 16:00 h
Schulen VS Bregenz Augasse | BG Bregenz Gallusstraße | HAK/HAS Bregenz

BRÜCKE III
Termin 01. 03. 2016 | Ersatztermin 08. 03. 2016 | 08:00 bis 12:00 h
Schulen VS Lustenau Hasenfeld | NMS Lustenau Hasenfeld

Anmeldungen bitte an office@bildungsgewerkschaft.at


Plakat .pdf



17.11.2015  Das Land Vorarlberg 1861 – 2015 Vortrag und Gespräch mit Meinrad Pichler

Das Land Vorarlberg 1861 – 2015
( Geschichte Vorarlbergs 3)

Vortrag und Gespräch mit Meinrad Pichler

Montag, 30.11.2015, 19.30 Uhr
Hotel Krone, Dornbirn

Der dritte Band der Geschichte Vorarlbergs beschreibt die geschichtliche Entwicklung beginnend mit der Konstituierung des ersten Landtags im Jahre 1861 bis zur Gegenwart.
An diesem Abend wird Meinrad Pichler den von ihm verfassten Band der Vorarlberger Landesgeschichte vorstellen und insbesondere auf den Bereich Bildung eingehen.
Eintritt frei.
Um Anmeldung wird gebeten:
vli.info@startmail.com






20.10.2015  Sportgymnasium: Neubau ist überfällig

„Die Arbeits- und Lernbedingungen am Sportgymnasium sind schon lange unzumutbar, das ist schon lange bekannt, gut dokumentiert und wurde von uns immer wieder angesprochen. Dass nichts passiert ist, liegt an der Zögerlichkeit und den Versäumnissen der politisch Verantwortlichen im Land“, hält Gerhard Pušnik, der sich auch aktuell vor Ort ein Bild gemacht hat, jenen entgegen, die behaupten, sie hätten nichts davon gewusst.

Presseaussendung der VLI .pdf



29.09.2015  Zukunftsfond – wo bleibt das Geld für Bildung?

Presseaussendung zur Kritik des Vorarlberger Rechnungshofs am Umgang
des Landes mit dem Zukunftsfonds.


Presseaussendung .pdf



01.08.2015  Rechnungshof fordert eine Reform des Schulsystems

Rechnungshof rügt Schulkosten
Vom Rechnungshof überprüft wurden die Schulen in Kärnten und in Salzburg.
Die Prüfer mahnen wieder einmal die Zuständigkeit des Bundes für alle Lehrer/innen ein.
Untersucht wurde auch die Entwicklung der Schüler/innen- und Lehrer/innenzahlen mit dem Ergebnis, dass zwar weniger Schüler/innen (-2% seit 2008) die Schule besuchen, die Kosten für die Lehrer/innen aber gestiegen sind, weil mehr Lehrer/innen-Vollzeit-Äquivalente (+3%) beschäftigt sind als 2008. Mehr Schulklassen, weil die Schüler-Höchstzahl pro Klasse begrenzt wurde und die Lehrer/innen immer mehr für andere Tätig-keiten als zum Unterrichten eingesetzt werden, sind laut Rechnungshof die Ursachen für diese Entwicklung. ...

zum Artikel auf Ö1 .externer Link



01.08.2015  Zentralmatura - Dringender Handlungsbedarf nach Mathe-Ergebnissen

Nach den katastrophalen Ergebnissen bei den letzten standardisierten Mathematik-Schularbeiten (Bundesweit ein Drittel negativ) brennt der Hut.

Die bisherige Vorgangsweise des Ministeriums bei der Vorbereitung der Zentralmatura und die aktuellen erschreckenden Mathe-Ergebnisse lassen für die Zentralmatura 2015 nichts Gutes erwarten. Die große Verunsicherung, Kritik und Proteste der Maturant/innen sind nachvollziehbar. Die Sorge vor einem Desaster bei der Zentralmatura 2015 ist bei allen Beteiligten zu spüren. Eine gute und professionelle Vorbereitung auf die abschließenden Prüfungen wird unter diesen Bedingungen immer schwieriger.
Dazu Bildungssprecher der Grünen, Harald Walser, in seinem Blog: MaturantInnen dürfen nicht zu Opfern einer desaströsen Vorbereitung der Zentralmatura werden. Die Empörung bei Eltern und SchülerInnen ist absolut berechtigt. Ich kann nicht verstehen, warum die vielen kritischen Stimmen der letzten Monate nicht zur Kenntnis genommen wurden. Gleichzeitig aber warne ich vor hysterischen Schnellschussreaktionen, wie sie bei der „Datenleck-Affäre“ der Fall waren.

Die KLEINE ZEITUNG berichtet heute, dass am Mittwoch 300 Schüler bei einem von der Schülerbewegung Progress organisierten Protest-Flashmob vor dem Grazer Hauptbahnhof auf die Barrikaden gestiegen sind. AHS-Landesschul-sprecher Lukas Steiner formulierte die Forderungen: „Wir fordern das Bifie auf, auf das Resultat dieser Modell-Schularbeit zu reagieren. Diese ewig langen mathematischen Textangaben, die nur darauf abzielen zu verwirren, müssen überarbeitet werden.“




26.04.2015  GYS Feldkirch protestiert gegen die geplante Arbeitszeiterhöhung

Anlässlich des bevorstehenden Besuches von Ministerin Heinisch-Hosek an der PH Feldkirch haben die LehrerInnen
des GYS Feldkirch einen einstimmigen Beschluss gefasst, am Mittwoch, den 29. April ab 13.00 ein deutliches Zeichen
zu setzen und eine öffentliche Protestversammlung gegen den Sparkurs der Regierung durchzuführen.

Die Vorarlberger LehrerInnen-Initiative ( VLI ) und die Unabhängige Bildungsgewerkschaft ( UBG ) begrüßen und unterstützen diese dringend notwendige Initiative.
Die LehrerInnen des GYS Feldkirch laden alle PädagogInnen des Landes ein, sich diesem Protest anzuschließen und sich nach Möglichkeit auch aktiv daran zu beteiligen.

Treffpunkt:
Mittwoch, 29.4. 2015 ab 13.00
GYS Feldkirch / PH Vorarlberg


Resolution des GYS Feldkirch .pdf

Aufruf zur Protestkundgebung .pdf

Bitte leitet die Information an möglichst viele KollegInnen weiter und hängt den Aufruf an euren Schulen aus.
Wir sollten am Mittwoch ein gemeinsames deutliches Zeichen setzen!!





16.04.2015  Lehrpflichterhöhung - eine erste Reaktion

Im Anhang eine erste Reaktion auf die angekündigte Lehrpflichterhöhung um 2 Stunden!
Ein Deja-Vu - fällt den Geistesriesen in unserer Regierung gar nichts Neues mehr ein?

Reaktionen .pdf




03.03.2015  Vollversammlung der UBG

Einladung zur Vollversammlung
der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft

Termin: 7. März 2015, 14.00 Uhr
Ort: Gasthaus Grubwieser, Altach




01.12.2014   Gesamtschulregion Vorarlberg Ein frommer Landeshauptmanns-Wunsch

+ ein Spindelegger, der kein Christkindl sein will
+ ein SPÖ-Bundeskanzler, der grundsätzlich dafür ist + zuschaut
= eine Chance für die Betroffenen

Die Gesamtschulregion Vorarlberg steht nicht im Koalitionspakt
Modellregionen, wie sie schon von Heinisch-Hoseks Vorgängerin angedacht wurden, sind allem Anschein nach kein Rückzugsmanöver, sondern ein österreichischer Weg, die von ÖVP und GÖD jahrzehntelang verhinderte Reform der Sekundarstufe 2 in Gang zu bringen. In Finnland wurde die Gemeinschaftsschule erst in dünn besiedelten Regionen im Norden realisiert (allerdings mit dem politisch von allen Parteien getragenen Gesamtplan der schrittweisen Ausweitung bis in die Ballungsräume im Süden und Südwesten, wo es zu diesem Zeitpunkt noch starken Widerstand von GymnasiallehrerInnen gab), in Österreich bietet sich im Westen Vorarlberg als Einstiegsregion an...

gesamter Beitrag von Reinhart Sellner .pdf




01.12.2014   Dienstrecht: Weiterhin (sanfter) Druck der GÖD auf Regierung

Die Gewerkschafter haben eine parlamentarische Bürgerinitiative eingereicht. Auch Demonstrationen sind nicht ausgeschlossen.
Paul Kimberger (APS) brachte eine parlamentarische Bürgerinitiative ein. Darin fordert er vom Nationalrat die Aufhebung des bereits beschlossenen Lehrer/innendienstrechtes.
Kimberger kann sich laut Die Presse auch weitere Maßnahmen vorstellen, um den "Druck hochzuhalten". Vorerst will er allerdings auf den parlamentarischen Prozess setzen.

Die Presse Link extern



01.12.2014  Vorarlberg und die Gesamtschule:

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) lassen keine Modellregion zur Gemeinsamen Schule zu. Doch Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) will weiter an dem Projekt arbeiten. Ergebnisse sollen in einem Jahr vorliegen, wie er im VN-Interview betont.



01.12.2014  Einladung zur Neujahrs-Sitzung der Vorarlberger Lehrerinitiative

am Montag, 13. Jän. 2014
um 20 Uhr im Café Grubwieser, Altach, Achstraße 41(ca. 6 Minuten vom Bahnhof Richtung Ortsmitte)
Themen
•Neues Dienstrecht:
◦Lust statt Frust – wir lassen uns nicht unterkriegen!
◦Proteste: Quin (AHS) + Rainer (BHS) - Wo sind sie geblieben?
◦Das Versagen der GÖD!
◦Wie weiter?
•Veranstaltungen und Aktivitäten im 2. Semester
•Berichte aus den Schulen
•Allfälliges

Flyer .pdf



24.11.2014  Klares NEIN zum Privatisierungs-Vorstoß der Industriellenvereinigung (IV) im Schulbereich

Für soziale und demokratische Schulreformen und zukunftsorientierte Investitionen - gegen Bildungssparpakete, Aufnahmestopp und Privatisierung
Das Schulkonzept der IV hat eine Neuauflage des altbekannten Gesamtschul-Streits in der ÖVP gebracht. Dieser geht allerdings am Kern der Ungeheuerlichkeiten des Konzepts vorbei.
Neuen Diskussionsstoff liefert das IV-Schulkonzept hinsichtlich der Gestaltung der 9. Schulstufe, vor allem aber in Hinblick auf die Privatisierungsbestrebungen der IV.
Nein zur IV-Offensive für Privatisierung öffentlicher Schulen und Budgetgelder
Wir sind für die Erhaltung des schulgeldfreien, öffentlichen österreichischen Schulsystems und lehnen ein marktwirtschaftlich orientiertes Schulträger-Modell ab.
Wir treten ein:
• für das notwendige Aufstocken der Bildungsbudgetmittel
• für die Rechte aller Kinder und Jugendlichen auf bestmögliche Bildung und Förderung im Elementarbereich- und allen darauf aufbauenden Bildungsstufen
• für die Interessen der ArbeitnehmerInnen im Bildungswesen

Presseaussendung .pdf




12.11.2014  Neue Reifeprüfung: 4 Vorbereitungsstunden sind zu wenig

Die VLI und UBG unterstützen die Initiative der SchülerInnen!

Neue Reifeprüfung - Petition:
Vier Vorbereitungsstunden sind zu wenig!
Die Schüler/innen fordern:
• Vorbereitungsstunden im Ausmaß von der vierfachen Wochenstundenanzahl im jeweiligen Fach
• Ausfinanzierung des Bildungsbereichs, um solche Kürzungen unmöglich zu machen
• Mehr Mitbestimmungsrechte für Schüler_innen und eine Änderung des undemokratischen Wahlmodus der Landes- und Bundesschüler_innenvertretung

Jetzt unterzeichnen und zeigen, dass diese massiven Verschlechterungen nicht unbeantwortet bleiben!

zur Petition externer Link




28.09.2014  Veranstaltung unter dem Motto ‘Kultur braucht Bildung‘

Am 17. Oktober findet am Spielboden in Dornbirn
eine Veranstaltung unter dem Motto ‘Kultur braucht
Bildung‘ statt.

Unter diesem Motto laden die Vorarlberger LehrerInnen -
Initiative, die Unabhängige Bildungsgewerkschaft und die
Freien LehrerInnen zu einem musikalischen, kabarettistischen,
literarischen und kulinarischen Fest ein!

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28.09.2014  Einladung zur Dialog - und Informaionsveranstaltung für JunglehrerInnen

Montag, 6. Oktober 2014 19.00
Cafe-Restaurant Rauch 1. Stock
Feldkirch Marktgasse

* Neues Dienstrecht - Betrifft mich das,
Sind meine Stunden bzw. ist mein
Arbeitsplatz gesichert

* Personalvertretungswahlen - Wählen,
Mitreden und Mitbestimmen

* der Dschungel der Abkürzungen der
verchiedenen Interessensvertretungen
UG, UBG,VLI, ÖPU,FCG, ÖLI,..........

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28.09.2014  Führung durch die Ausstellung Ich, Felder. Dichter und Rebell

Sonntag, 05. Okt. 2014
11.00 Uhr
vorarlberg museum Kornmarktplatz 1 Bregenz

Anmedung
vli.pusnik@gmail.com
oder 0664/3918646

manfred.sparr@aon.at
oder 0664/5262357
( Begrenzte Teilnehmerzahl )

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22.09.2014  Einladung zur Diskussion Wahl 2014 Schule und Bildung

mit den BildungssprecherInnen:
Bernadette Mennel ÖVP
Gabi Sprickler-Falschlunger SPÖ
Katharina Wiesflecker Grüne
Sabine Scheffknecht Neos
Ernst Hagen FPÖ
Montag, 15. September 2014
19:30 Uhr
Einlass: 19:00
Café Restaurant Wirtschaft (beim WIFI)
Dornbirn Bahnhofstr. 24 / Obergeschoss

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05.09.2014   Protest gegen Sparmaßnahmen im Bildungsbereich

Unterschriftsaktion der Freien Lehrer/innen Vorarlberg Unsere Bildungszukunft wird verspielt
Unterschriftsaktion der Freien Lehrer/innen Vorarlberg

Armin Roßbacher (Vors. der Vorarlberger PflichtschullehrerInnen), Gerhard Unterkofler (Vors. der Vorarlberger Pflichtschullehrergewerkschaft), Willi Schneider (Vorsitzender des SLV), Markus Kirchberger (Unabhängige) und Walter Moosbrugger (VLI) haben im Ländle die Aktion "Keine Sparmaßnahmen im Bildungsbereich" initiiert.

Die Freien LehrerInnen sind die größte Lehrergruppe in Vorarlberg und setzen sich aus roten, grüne und unabhängigen Pädagoginnen zusammen.

Zur Online-Unterstützung Link




05.09.2014  Heinisch-Hosek will sich Geld bei Ganztagsschule holen

Ganztagsschule ausgebremst, weniger Schulbauten, „Zusatzmillionen“ für die Länder bleiben – Länderchefs zufrieden

Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) legte beim gestrigen ersten Bildungsgipfel den Bildungslandesrät/innen einen neuen Sparplan vor: 50 Mio. Euro weniger für den Ausbau der Ganztagsschulen (110 Mio. Euro statt 160), 28 Millionen soll in der Verwaltung und bei Bauvorhaben eingespart werden.

Kommentar Sparr Manfred.pdf



05.09.2014   Vortrag mit Franz Lemayr: Inklusion praktisch umsetzen

Welche Voraussetzungen sind notwendig für eine erfolgreiche Umsetzung von Inklusion? Vortrag und Diskussion mit Franz Lemayr Freitag, 16. Mai 2014 | 19.30 h Ort | BRG/BORG Schoren-Dornbirn
Welche Voraussetzungen sind notwendig für eine erfolgreiche Umsetzung von Inklusion?
Vortrag und Diskussion mit Franz Lemayr

Freitag, 16. Mai 2014 | 19.30 h
Ort | BRG/BORG Schoren-Dornbirn

Franz Lemayr wird in seinem Vortrag auf die jahrelangen Erfahrungen mit Inklusion im Südtiroler Bildungssystem eingehen. Dabei wird er auch die notwendigen Voraussetzungen in Schule, Aus- und Fortbildung der LehrerInnen erläutern und mit uns die Frage diskutieren, wie sich Inklusion in den verschiedenen Schultypen und Schulstufen erfolgreich umsetzen lässt.

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12.05.2014  PV - Wahlen 2014 an den Höheren Schulen AHS und BMHS Vorarlberg – ein Erfolg für die VLI

Ein erfreuliches Ergebnis brachte die PV‐Wahl für die Vorarlberger LehrerInnen Initiative, die in Vorarlberg in beiden Bereichen wieder die Mehrheit in den Fachausschüssen AHS und BMHS stellt. Vorarlberg ragt damit aus den Länderergebnissen heraus: Vorarlberg ist das einzige Bundesland, in dem eine parteiunabhängige Liste die Mehrheit in den Fachausschüssen AHS und BMHS halten!
Fachausschuss AHS: VLI 53,09% und damit 3 Mandate (von 5 ) das ist ein Plus von 1,5% . In der AHS ist die Vorarlberger LehrerInnen--‐Initiative mit dem Spitzenkandidaten Gerhard Pušnik und seinem Team Sabine Mathis, Peter Bildstein, Karin Fritz, Edeltraud Mathis und Gerhard Rüdisser erfolgreich aus den Wahlen hervorgegangen.
Fachausschuss BMHS: VLI 77,84% = 5 Mandate (von 6) das ist ein Plus von 7,3% und einem Mandat In den BMHS hat Manfred Sparr mit seinen KollegInnen Katharina Bachmann, Ingrid Graß, Franc Berktold, Jasmin Pfiffner und Günther Scheffknecht eine überwältigende Zustimmung erhalten. Die VLI BMHS hat somit in allen berufsbildenden mittleren und höheren Schulen in Vorarlberg eine stabile Mehrheit.



12.05.2014  Auch 2015 keine Reallohnerhöhung für Beamte

Umsetzung der Vereinbarungen für die Gehaltserhöhung 2015 Neugebauer-Stessl

1,77% ab März entspricht effektiv 1,52% nominale Erhöhung für 2015

Fritz Neugebauer und Staatssekretärin Sonja Stessl haben das für März bis Dezember 2015 gültige Gehaltsabkommen unterzeichnet:
Gemäß der vorjähriger Vereinbarung (Inflation+0,1) werden die Gehälter und Zulagen um 1,77% ab März 2015 erhöht.Das entspricht einer „ehrlichen“ Gehaltserhöhung für das ganze Jahr 2015 von „nur“ 1,52% und bedeutet einen Reallohnverlust von 0,15%.

Dieser miserable Gehaltsabschluss beruht zwar auf einer Vereinbarung im Rahmen des vorjährigen Gehaltsabschlusses, ändert aber nichts an der Tatsache, dass die GÖD seit 25 Jahren der schlechteste Gehaltsverhandler aller Branchen ist. Einige nominale Nullohnrunden, noch deutlich mehr Abschlüsse unter der Inflationsrate und immer unter den Abschlüssen anderer Branchen, wie z.B. der Metaller/innen, ist zusammengefasst die traurige Bilanz der GÖD-Verhandler.
Wie groß die Leidensfähigkeit der Österreichischen Bundesbediensteten ist, wird daran zu messen sein, wie lange es noch dauert, bis kleine Einzelgewerkschaften selbstständig (ohne Approbation durch die GÖD) für sich und ihre Kolleg/innen in anderen Berufssparten im Öffentlichen Dienst angemessene Gehaltserhöhungen einfordern. Dafür auch selbstbewusst und mit Nachdruck streiken.

Die UBG (Unabhängige Bildungsgewerkschaft) in Vorarlberg hat immer wieder aufgezeigt, dass nicht die Größe, sondern Mut, Selbstbewusstsein, Ehrlichkeit, Überzeugungskraft, Streitbereitschaft und Kreativität einer Gewerkschaft für den Erfolg ausschlaggebend sind.



09.05.2014   Lehrer-Fortbildung wieder in die Zuständigkeit der Landesschulräte

Fritz Enzenhofer ist der erste Landesschulrats-präsident, der aufgrund den bisherigen Erfahrungen mit der Übertragung der Lehrer/innen-Fortbildung vom PI an die PH, die Zuständigkeit der Landesschulräte zurückfordert. Dies fordern zum Beispiel die Fachausschüsse AHS und BMHS in Vorarlberg seit Jahren ….




09.05.2014   Verländerung der Bildung - unerwünscht!

Rechnungshofpräsident Josef Moser kritisierte im Ö1 Morgenjournal (22.04.14) wieder einmal die finanziellen Streuverluste durch die Länder. Der Bund muss die intransparenten Lehrerbesetzungen der LändRechnungshof: Moser
Den Bock zum Gärtner machen!

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ), Wiens Landeschef Michael Häupl (SPÖ), Kurt Schmid (ibw Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft) und Rechnungshofpräsident Josef Moser gegen eine Zersplitterung der Schullandschaft.

Kurt Schmid (ibw - Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung) würde die Länder überhaupt aus der Schulverwaltung herausnehmen, erklärt er im STANDARD-Gespräch (23.04.14). Sein Schulverwaltungsmodell sieht „keine Länderebene mehr in der Schulverwaltung."

Rechnungshofpräsident Josef Moser kritisierte im Ö1 Morgenjournal (22.04.14) wieder einmal die finanziellen Streuverluste durch die Länder. Der Bund muss die intransparenten Lehrerbesetzungen der Länder – meist über dem Plan - bezahlen ohne wirklichen Kontrollmöglichkeiten und werden dafür auch noch begünstigt, so Moser.

Vorarlbergs LH Markus Wallners (ÖVP) Vorstoß für allmächtige Bildungsdirektionen in den Bundesländern können getrost als Landtagswahlfieberschübe (siehe VLI-HP unten) ohne wirklich realpolitische Relevanz angesehen werden – hoffentlich!




04.05.2014  „Wie unsere Jugend tickt“ Bernhard Heinzlmaier

Performer, Styler, Egoisten. Über eine Jugend, der die Alten die Ideale abgewöhnt haben.

Der Neoliberalismus ist ein Gas (G. Deleuze). Einem Gas kann man kaum Grenzen setzen. Aus der Ökonomie kommend strömt es ungehindert in alle Diskurse und Lebenswelten ein. Ökonomische Imperative greifen auf alle Sphären der Gesellschaft über - Schule, Familie, Kultur, Bildung usw. Die Gesellschaft ist zum Anhängsel des Marktes geworden. In verschulten und autoritär reglementierten Universitäten, in denen Bildung durch die unkritische Akkumulation von Fachwissen und dessen Abprüfung im geistlosen Multiple-Choice-Verfahren verdrängt wird, werden die Jugendlichen systematisch für die Verwendung im Markt hergerichtet. Kritische Reflexionen sind nicht mehr gefragt. Bildung als Erziehung zur Freiheit, Bildung der „Gesinnung“ und des Charakters“ (Humboldt) - längst verabschiedet und auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen. Am Ende verlässt schön verpacktes Humankapital die bildungsökonomisch hocheffizienten Ausbildungsfabriken. Doch die gut ausgebildeten Ungebildeten sind ängstliche Kreaturen. Mit begrenztem Horizont und engem Herz geht diese neue Elite durch die Welt, die Angst im Nacken, von anderen, ebenso „coolen“ Charakteren wie sie selbst aus dem Feld geschlagen zu werden.

Videoaufzeichnung des Vortrags externer Link



12.01.2014   Gesamtschulregion Vorarlberg Befragung

Vorarlberg befragte 23.000 Lehrer, Eltern und Schüler zur Gemeinsamen Schule für Zehn- bis 14-Jährige - Gesamtrücklaufquote rund 85 Prozent
Im November wurden 22.880 Lehrer, Eltern und Schüler zur Weiterentwicklung der Sekundarstufe I befragt. Der Endbericht sollte im Mai 2015 vorliegen.
Manfred Sparr(VLI) zu dieser Umfrage:
Ich frage mich, ob nachhaltige Bildungspolitik die Rechtfertigung von Umfragen braucht, an denen sich die berufsbedingt jahrzehntelang betroffenen LehrerInnen mit 50%, die SchülerInnen, die keine Gesamtschule mehr erleben können, aber per Klassenausfüllen in der Sekundarstufe II zu 90% beteiligen, während sozial- und bildungswissenschaftliche Studien, Lern- und Unterrichtsforschung bis hin zur angstfreien Lernnotwendigkeit der Hirnforschung außen weiterhin kaum Beachtung finden und politisch irrelevant erscheinen, weil sie nicht aufs nächste Wahlergebnis hochgerechnet werden können.



12.01.2014   Einladung zum BundeslehrerInnentag von Österreichischer LehrerInnen Initiative (ÖLI-UG) und der UBG

am Mittwoch, 19. März 2014,
im Volkshaus Dornach, Niedermayrweg 7, 4040 Linz-Urfahr.
Programm:
8:45 Uhr: Büchertische, Info-Stände, Gespräch mit Koll. von ÖLI-UG und UBG
9:00 Uhr: Begrüßung, Informationen von ÖLI-UG und UBG
9:15 Uhr: Dienstrechtsreform:
Information und Gespräch mit Josef Gary Fuchsbauer, ÖLI-UG, GÖD-ARGE-LehrerInnen
10.00 Uhr: Müssen sich LehrerInnen von Politik und Medien alles gefallen lassen?
Ulla Kramar-Schmid und Christa Zöchling, Redakteurinnen des Profil, stellen sich nach Kurzreferaten der Diskussion mit uns LehrerInnen
12:30 Uhr: Mittagessen – Möglichkeit zum weiteren Gedankenaustausch



17.12.2013  Gespräch in "Kultur nach 6"

zum neuen Dienstrecht mit Gerhard Pusnik, Harald Walser und Manfred Sparr
Download .mp3 (ca. 10 Minuten vorspulen)




17.12.2013  VLI und UBG - Veranstaltung: Demoevent

Wir bestatten die Österreichische Bildungspolitik im See und schießen die neue Regierung auf den Mond

Alle Lehrer/innen, Schüler/innen und sonstigen politisch interessierten Menschen, denen die Österreichische Bildungs- und Gesellschaftspolitik (schon lange) endgültig reicht und all jene, die am Mittwoch nicht an der Demo in Wien teilnehmen können, laden wir recht herzlich zur feierlichen Seebestattung der Österreichischen Bildungspolitik und zum Start der Rakete, mit der wir die neue Regierung auf den Mond schießen, ein

Mittwoch, 18. Dezember 2013 17:00 Uhr Bregenz, an der Molo

Programm:

→Seebestattung der alten Bildungspolitik

→Raketenstart mit Klangfeuerwerk und Video

→Anschließend stoßen wir mit Glühwein auf die Rettung Österreichs an

Eintritt frei

Wir freuen uns auf euer Kommen

Gerhard Rüdisser (UBG) - Gerhard Pusnik (AHS) - Manfred Sparr (BMHS) - Walter Moosbrugger (APS) - Klaus Trenker (BS) - Ingrid Scharf (APS-UBG)

Plakat .pdf Aufruf .pdf



17.12.2013  Änderungen zum neuen Dienstrecht: Klingt besser als es wirklich ist!

Heinisch-Hosek informiert:
Aufgrund der zahlreichen Rückmeldungen zum neuen LehrerInnendienstrecht wurden im Verfassungsausschuss noch unter anderem die folgenden Änderungen eingearbeitet:
In der Sekundarstufe 2 geleistete Unterrichtsstunden der Lehrverpflichtungsgruppen I und II …… werden mit einem Faktor von 1,1 berechnet. Im Effekt werden hierdurch LehrerInnen die ausschließlich in diesen Fächern unterrichten mit 20 Unterrichtstunden in der Woche ihre volle Lehrverpflichtung erfüllen. Die zwei weiteren Stunden pädagogischer Tätigkeiten wie Beratungsstunden, MentorIn oder Klassenvorstand bleiben bestehen. Im Gegenzug werden die Zulagen für diese Fächer (von € 36,- auf € 30,- anm.) reduziert.
Darüber hinaus wurde die fachfremde Verwendung noch weiter verschärft: Dauert dieser Einsatz mehr als ein Semester, ist die Zustimmung des Lehrers oder der Lehrerin notwendig.
Die Möglichkeit des Berufseinstiegs mit Bachelorabschluss wird zur Übergansbestimmung: Ab September 2029 ist dies nur noch mit abgeschlossenem Masterstudium möglich.

Kommentar von Gay Fuchsbauer .pdf



17.12.2013  Bundesdienst Gehaltsverhandlungen 2014

Die Löhne der öffentlich Bediensteten sind keine Budget – Rücklage für irgendwelche Budgetnöte, wie z.B. „Finanzfilzmarode“ Pleitebanken!
Auch in der 5. Verhandlungsrunde wurde keine Einigung erzielt. Das Angebot der Regierung mit 1,6% (Faymann spricht von 1,7%) sind aber weit von der geforderten Inflationsrate (2,33 %) entfernt.
Es geht darum, den öffentlich Bediensteten nach Abschlüssen deutlich unter der Teuerungsrate bis hin zu Nulllohnrunden, zumindest im nächsten Jahr die Kaufkraft zu erhalten. Zumal die bisher für 2014 abgeschlossenen Gehaltsverhandlungen (Metaller usw.) eine Erhöhung über der Inflationsrate vorsehen.
Kommentar von Gary Fuchsbauer: Die spezielle Pointe kommt vom Bundeskanzler, der kein Problem darin sieht, sich erst später über die Gehaltserhöhung zu einigen: "Man habe die Anpassung auch in früheren Jahren schon mit Februar oder März wirksam werden lassen." Wirksamwerden im März spart schließlich ein Sechstel der dann beschlossenen Erhöhung für 2014 gleich wieder ein.
Mindestens 2.5% und wir wollen nichts mehr von der Streichung eines Biennalsprungs hören.



17.12.2013  Großdemonstration in Wien am 18.12.2013

18. 12. 2013 um 14.30 Uhr
Ballhausplatz Wien Treffpunkt 14.00

Kaufkraft stärken! Sozialen Dialog erhalten!
Die Losung des GÖD-aufrufs "Kaufkraft stärken! Sozialen Dialog erhalten!" ist stark ergänzungsbedürftig:
INFLATION ABGELTEN + 150€ MEHR FÜR ALLE
ANSTELLUNGSSTOPP AUFHEBEN - ARBEITSPLÄTZE SCHAFFEN - BILDUNG UND SOZIALSTAAT AUSBAUEN
BILDUNG FÜR ALLE - BILDUNG OHNE SOZIALE SCHRANKEN - SCHULREFORM STATT LEHRER/INNNENSPARPAKET

Plakat .pdf



17.12.2013  Neues Dienstrecht

Schüler und Lehrer mit Trillerpfeifen für bessere Bildung - Österreichweit demonstrierten Tausende

DerStandard 12.12.13

Dornbirn – Da waren selbst die Veranstalter überrascht: Trotz Temperaturen unter null gingen am Donnerstag Tausende in Dornbirn auf die Straße, um für eine bessere Bildungspolitik zu demonstrieren. Am Vormittag hatte die Sozialistische Jugend zur Protestkundgebung aufgerufen, am Mittag schlossen sich die Lehrergewerkschaften an. Rund 3500 kamen......
Links zur Demo

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orf.at Vorarlberg Link extern
Vorarlberg Heute Link extern




09.12.2013   Bundesdienst Gehaltsverhandlungen 2014

Die nächste Verhandlung findet am Dienstag, 10. Dezember 2013 um 12.00 Uhr statt.

2,5% für die Gemeinde- und Landesbediensteten sind zwar viel zu wenig, trotzdem ist es für die Regierung und die Gewerkschaft eine Vorgabe: Mindestens 2.5% und wir wollen nichts mehr von der Streichung eines Biennalsprungs hören.

Fix ist, die Vorbereitungen für allenfalls gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen werden fortgesetzt



02.12.2013  Es geschieht.....…..hinter unserm Rücken?

Die Regierung will noch vor den Wahlen ein neues Dienstrecht für Lehrer/innen und drängt auf einen baldigen Abschluss der Dienstrechtsverhandlungen, was beim derzeitigen Status Quo der Verhandlungen
· ein Sparpaket
· eine massive Arbeitszeiterhöhung (bis 40%) ohne vollen Gehaltsausgleich
· eine geringere Lebensverdienstsumme
bedeuten würde.
Presseaussendung der UBG zur Frage: Was ist NEU am Dienst- und Besoldungsrecht?
Aussendung .pdf



02.12.2013  1+1=100 oder Die Schule des Lebens

Ein Film von Doris Kittler

Wer hat nicht schon einmal von der idealen Schule geträumt? Wenn Sie diesen Film sehen, werden Sie sich womöglich fragen: Was wäre wohl aus mir geworden, hätte ich so eine Klasse besucht?
Wenn ich Politiker oder Kanzler von Österreich wäre, tät’ ich viele solche Schulen bauen.
– Leon, Schüler, 7

Dokumentarfilm | A 2012 | 73 min
Musik: Otto Lechner und Max Nagl

Dienstag, 29. Jänner 2013, 20.30h und
Freitag, 15. Februar 2013, 20.30h
Spielboden Dornbirn, Färbergasse 15, A 6850 Dornbirn



01.12.2013  Verländerung der Lehrer - Widerstand gegen "Land"-Lehrer

Noch ein grausliches Detail aus den Koalitionsverhandlungen.
Klingt zwar wie ein Witz, aber …

Freiheitliche dafür (ergibt Verfassungsmehrheit), Industrie empört über Regierungsplan zur Übertragung aller Lehrer an Länder. Protest gegen "Bildungsföderalismus" und zu großen Personaleinfluss der Länder.

Ein Ergebnis der Koalitionsverhandlungsgruppe "Staatsreform und Direkte Demokratie" - Niessl (SPÖ) und Khol (ÖVP) – soll laut Wiener Zeitung die Verlagerung der Bundeslehrer/innen (AHS, BHS, BMS) zu den Ländern zu sein. Niessl: "Wir sind sehr weit fortgeschritten und sind uns in vielen Punkten auch im Wesentlichen einig.“

Die neue Lehrerausbildung und das neue Lehrerdienstrecht könnten die politischen Schlüssel für eine Zusammenführung sein.



29.11.2013  Für einen Streik braucht es die volle Unterstützung aus der Bevölkerung

Neues Dienstrecht für Lehrer/innen:
Wenn die Lehrer/innen streiken, dann nicht für sich, sondern für die Bildung, die uns alle angeht.
Manfred Sparr
Daraus ergibt sich die Schlüsselfrage: Ist es wirklich die Aufgabe der Gewerkschaft der Lehrer/innen, gegen eine drohende Verschlechterung des österreichischen Bildungssystems zu streiken?
Ja, wenn es uns gelingt die Mehrheit der Menschen von den fatalen Folgen auf das öffentliche Bildungswesen zu überzeugen.

Lesen Sie weiter ..
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29.11.2013   Das Parlament beschließt das neue Dienstrecht– Was tun wir?

Einladung zur Informationsveranstaltung gemeinsam mit der Vorarlberger Lehrerinitiative (VLI)
Diskussion und Rechtsinformationen zu gewerkschaftlichen (Streik-) Maßnahmen mit RA Dr. Gebhard Heinzle
am 02. Dezember 2013 20.00 Uhr Rose, Dornbirn, Hatlerstraße

Einladung .pdf



29.11.2013  "Sie wissen nicht, was es bedeutet"

AHS-Junglehrerin Martina Netzer (27) kritisiert neues Lehrerdienstrecht heftig.
Sie ist jung, ehrgeizig, fleißig und erleichtert. Gymnasial-Junglehrerin Martina Netzer betrifft das zur parlamentarischen Beschlussfassung vorgelegte Lehrerdienstrecht nicht. ...

VN Artikel vom 28.11.2013.pdf




29.11.2013  „Es wird eine Chance vertan"

Prof. Michael Schratz im Interview der Wiener Zeitung zum neuen Dienstrecht, zur Lehrer/innenbildung neu und „Veländerung“ der Lehrer/innen:
„In Österreich gibt es die Tendenz, alte Muster in neue Systeme zu verpflanzen. Wir brauchen ein gemeinsames Dienstrecht, weil demnächst alle Lehrer die gleiche Ausbildung haben werden. Aber dieses Dienstrecht wurde nicht aus der Perspektive des künftigen Lehrers gemacht, sondern aus jener der derzeitigen Beharrungskräfte. Am Anfang muss gefragt werden: "Was brauchen die Schüler und die Schulen?" Darauf muss die Professionalität der Lehrer aufgebaut werden.“

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19.11.2013  Lehrer/innen - Dienstrecht

Gerhard Pusnik im V-Heute Interview. Klare Worte, keine faulen Kompromisse.

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Interessanter Text auf Vorarlberg.orf.at zum Thema

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17.11.2013   IFLD – Lehrer/innendienstrecht

Interessiert? Die UBGI unterstützt diese Initiative ....
Das nächste Treffen der Initiative für ein faires LehrerInnendienstrecht findet am 25. 11. um 20h im Zwillingsgwölb (Universitätsstraße 5, 1010 Wien) statt. Egal ob du schon einmal bei einem Treffen dabei warst, uns nur online verfolgt hast oder erst vor kurzem von uns erfahren hast: Willkommen sind alle, die mitarbeiten wollen!

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17.11.2013   Bundesdienst - Gehaltsverhandlungen 2014

Die zweite Verhandlungsrunde zur Erhöhung der Gehälter für 2014 brachte kein Ergebnis und wurde daher unterbrochen und wird am kommenden Dienstag, dem 19. Nov. 2013, um 18.00 Uhr, fortgesetzt

Information GÖD .pdf



17.11.2013   „Minderleister“ - Claus Pàndi in der Kronenzeitung

Angesichts der Wortwahl des Journalisten Claus Pàndi im Leitartikel der Kronenzeitung vom 15.11.13, müsste sich doch die große Entrüstung ausbreiten, bezeichnet doch der Kronejournalist im Kommentar zu den Verhandlungen zum neuen Dienstrecht die Lehrer/innen pauschal als ‚Minderleister’. Die UBG verwehrt sich vehement gegen diese pauschale Herabsetzung eines ganzen Berufsstandes.

Presseaussendung .pdf



17.11.2013  Gemeinsam streiken – Solidarität mit den zukünftigen JunglehrerInnen

Die UBG und die VLI unterstützen die Streikdrohung GÖD BMHS und bitten ALLE Kolleg/innen ALLER Schultypen die Resolution zu unterschreiben.

Gerhard Pušnik, Obmann der Vorarlberger LehrerInneninitiative, kann dem Vorschlag der Regierung nichts Positives abgewinnen: "Dieses neue Dienstrecht ist ein Anschlag auf das österreichische Bildungssystem und ein reines Sparpaket. Pädagogische Notwendigkeiten, eine Arbeitszeitstudie, der Einsatz von Unterstützungspersonal und die Situation der Jung- und NeulehrerInnen werden in diesem Vorschlag nicht berücksichtigt. Offensichtlich will sich die alte Regierung noch ein letztes Mal blamieren."

Sollte die jetzige Noch-Regierung ihr Vorhaben weiterhin vorantreiben, kann es nach Ansicht der UBG und VLI nur eine klare und unmissverständliche Antwort seitens der PädagogInnen geben – nämlich STREIK.

Presseaussendung .pdf



12.11.2013  Aufruf zur Protestkundgebung

der Vorarlberger LehrerInnen
gegen das neue Lehrerdienstrecht
Treffpunkt: Bahnhof Dornbirn
Donnerstag, 12.12.2013
11:30 Uhr
anschließend Protestmarsch zum Rathaus Dornbirn

Aushang .pdf
Organisatorische Details.pdf



27.09.2013  Stellungnahme zum Begutachtungsentwurf Dienstrechtsnovelle 2013 - Pädagogischer Dienst

Der Begutachtungsentwurf entspricht in keiner Weise den Notwendigkeiten einer demokratischen Schule und den Ansprüchen der ArbeitnehmerInnen (entsprechende Arbeitsbedingungen, Arbeitszeiten und Einkommen).

Die UBG lehnt den vorgelegten Entwurf der „Dienstrechtsnovelle 2013 - Pädagogischer Dienst“ ab

und
fordert die Nationalratsabgeordneten und die Mitglieder der neuen Bundesregierung auf, ohne Verzug und unter Einbeziehung der eingegangenen Stellungnahmen ein neues, zukunftsorientiertes LehrerInnendienstrecht zu erarbeiten, das

• den gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Anforderungen an Schule und Unterricht gerecht wird
• demokratischen Grundwerten entspricht,
• die ArbeitnehmerInnen-Interessen der LehrerInnen anerkennt,
• bestehende Arbeitsplätze sichert und
• zusätzliche qualifizierte Arbeitsplätze schafft.

Stellungnahme .pdf



23.09.2013  Veranstaltungsreihe zum Finnischen Schulsystem mit finnischen Referentinnen

Vortrag mit anschließender Diskussion:
Eine öffentliche Schule, die funktioniert - Beispiel Finnland
Donnerstag, 3. Oktober 2013, 20 Uhr
ORF Landesfunkhaus Dornbirn Eintritt frei

4 Workshops zum Thema Finnisches Schulsystem:

Förderkonzepte im finnischen Schulsystem
Freitag, 4. Oktober, 14.00 Uhr, BG Bregenz Gallusstraße 4

LehrerInnenausbildung in Finnland
Freitag, 4. Oktober, 14.00 Uhr, PH Feldkirch

Wie kann eine Gemeinsame Schule der 6- bis 15-Jährigen funktionieren?
Donnerstag, 3. Oktober, 14.00 Uhr, Mittelschule Götzis

Elementarpädagogik und Früherziehung
Donnerstag, 3. Oktober, 14.00 Uhr, Volksschule Bludenz-Mitte

Flyer .pdf



23.09.2013  4 Jahre Vorarlberger Mittelschule.Bis hierher und wie weiter?

Vortrag Siegfried Winkler
„Die Neue Mittelschule. Des Kaisers neue Kleider - oder: Pädagogische Mogelpackung“
Anschließend Diskussion mit BSI Christian Kompatscher, Siegfried Winkler, u.a.
Donnerstag, 15. 03. 2012 19.00 h
Vorarlberger Mittelschule Klaus | Treietstr. 17
Eintritt frei
flyer .pdf



12.09.2013  Zwei Folgen des neuen Dienstrechtes, wie sie so noch nicht diskutiert wurden:

APS- Lehrer/innen sind mittelfristig die wahren Verlierer

Lehrer/innen sind die am schlechtesten bezahlten Mitarbeiter mit Masterausbildung im Bundes- und Landesdienst

Lesen Sie hierzu den

Beitrag von Manfred Sparr .pdf




12.09.2013  Ergebnis der Dienststellenversammlungen aller BMHS und AHS in Vorarlberg:

AHS: mit überwältigender Zustimmung zeigen die Lehrer/innen ihre Bereitschaft, Kampfmaßnahmen bis hin zu Streik zu unterstützen und mitzutragen.
BMHS: über 97% für Streik und mehr …
„Um unserer Forderung Nachdruck zu verleihen und um den geplanten Beschluss im Nationalrat am 17.12.2013 zu verhindern, fordern wir gewerkschaftliche Maßnahmen bis hin zum Streik.
Als erster Schritt soll noch vor dem 17.12.2013 eine Großdemonstration (Anm.: in Vorarlberg) der Lehrer/innen aller Schultypen gegen das geplante neue Dienstrecht durchgeführt werden.“
Die Abstimmung an fast allen Schulen war einstimmig.

Resolution .pdf




12.09.2013  Wie man das Bildungssystem an die Wand fährt

oder wie die Großparteien täglich ihre Inkompetenz beweisen!

Das Neue Dienstrecht soll am 17. Dez. 2013 im Parlament beschlossen werden. Die Auseinandersetzung darüber schlägt bei Betroffenen (LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen) hohe Wellen. Verschiedenste Medien greifen dieses Thema immer wieder in den unterschiedlichsten Facetten auf, wobei das LehrerInnen-Bashing gerne als Mittel für eine reißerische Schlagzeile missbraucht wird.

Presseaussendung .pdf



11.09.2013  Einladung zur Podiumsdiskussion

Thema: Bildung und Schule
Sparpakete statt Reformen als Folge politischer Unfähigkeit?

am Montag, 16. Sept. 2013
Einlass:19.00 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr
im Vorarlberger Hof, Dornbirn

mit Elmar Mayer, Norbert Sieber, Harald Walser, Sylvia Benzer, Gerald Loacker, Manfred Dorn u.a.
Eintritt frei

Vorarlberger LehrerInnen-Initiative – VLIFreie LehrerInnen – SLVUnabhängige Bildungsgewerkschaft – UBG



04.08.2013  Lehrer/innenbildung Neu

Die Lehrer/innenausbildung wird zwar neu geregelt, das Dienstrecht ist aber weiterhin strittig …
Eine kurze und ausführliche Zusammenfassung des neuen Ausbildungsmodells für Lehrer/innen.
LBNeu - Modell Kurzfassung .pdf

LBNeu - Modell .pdf



04.08.2013  Schule der 10- bis 14-Jährigen

LH Wallner vergibt Auftrag für ein wissenschaftlich begleitetes Projekt.

Weshalb macht er das?

Laut Pressemitteilung ist das Ziel des wissenschaftlich begleiteten Projektes eine Beschreibung und Bewertung von Modellen der Sekundarstufe I der 10- bis 14-Jährigen. Dies soll insbesondere auf Grundlage der zukünftigen Herausforderungen und der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen erfolgen.

Klingt beim ersten Hinhören soweit gut und auch irgendwie interessant. Wären da nicht das in den letzten Jahren stetig schwindende Vertrauen und das damit einhergehende kontinuierlich wachsende Grundmisstrauen gegenüber der Bildungspolitik der Vorarlberger Landesregierung. Und wäre da nicht die unglückliche personelle Besetzung der Arbeitsgruppen.

Was will die Vorarlberger Landesregierung mit dem Projekt „Schule der 10 – 14 Jährigen“ wirklich erreichen? Fragt sich der (erfolgreich) misstrauische Beobachter der Vorarlberger Bildungspolitik.

Indizien für eine Antwort finden wir in der Besetzungsliste in der Projektorganisation.
Nomen est omen – der Lenkungsausschuss:
Welchen Teil der Vorarlberger Gesellschaft der Projektauftraggeber im Rahmen der wesentlichen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen analysiert haben will, zeigt die personelle Besetzung des obersten Gremiums. Im Wesentlichen besteht der Lenkungsausschuss aus Funktionären der Vorarlberger Landesregierung und der Vorarlberger Wirtschaftskammer.

Schulpraxis ist nicht so wichtig:
Von 39 Expert/innen finden sich gerade einmal je 4 aus der NMS und AHS. Man muss den restlichen 31 Expert/innen fairnesshalber zumindest ihre eigene Schulzeit als Praxis anrechnen. Wenigstens findet sich der Schul- und neuerdings auch Sterbeexperte Salcher nicht auf der Besetzungsliste.

Böse Lehrer/innen-Lobby:
Viele Funktionär/innen braucht das Projekt: Vertreter/innen der Wirtschaftskammer, der Elternvereine, der Schulaufsicht und der Landesregierung am Projekt beteiligt. Nur die die gewählten Vertreter/innen der (betroffenen) Lehrer/innen aus der NMS und der AHS sind unerwünscht.

Kein gutes Omen
Die direkt Betroffenen Lehrer/innen sind im Projekt Schule der 10 – 14 Jährigen stark unterrepräsentiert. Sie haben also de facto so gut wie keinen Einfluss auf die Gestaltung eines Schulmodells, in dem sie zukünftig unterrichten sollen. Obwohl es eh jeder weiß: Zustimmung und Akzeptanz zukunftsorientierter Projekt bedingt die Möglichkeit der Mitgestaltung und Mitarbeit der Menschen, die in der Alltagsarbeit das Projektergebnis in der Praxis umsetzen müssen und erst erfolgreich machen können.

Lang, lang wird es dauern:
Laut der Projektleiterin kann frühestens 2015 mit einem Ergebnis gerechnet. Also wird bis 2017 nix passieren.

Könnte das vielleicht schon die Antwort auf die oben gestellte Frage sein? Oder ist es nur ein „Meilenstein“ im Projekt „Verhinderung der Gesamtschule“?




02.07.2013   Klare Worte vor der Wahl … ... sehr löblich, Herr Vizekanzler

Lehrverpflichtung soll auf 26 Stunden angehoben werden

VOL.AT: Die 26 Stunden will Spindelegger für neueintretende Lehrer, wenn es dafür ein höheres Anfangsgehalt gebe. Auch der Forderung nach mehr Unterstützungspersonal will der Vizekanzler nachkommen. “Das hat eine Bedingung: Alles was ich mir erspare als Lehrer, das muss mehr in den Unterricht fließen.”

Heißt das jetzt, dass das Unterstützungspersonal nur für die neueintretenden Lehrer/innen zur Verfügung steht? Geht wohl nicht! Also entlastet das Unterstützungspersonal alle Lehrer/innen und für die „Alten“ gilt weiterhin die 20-Stunden Lehrverpflichtung. Und wie verklickert er das seiner Chefin im Finanzministerium?

Es gibt zwei mögliche Erklärungen:
1. Er kapiert nicht um was es beim neuen Dienstrecht wirklich geht, oder
2. er hält uns wirklich für so blöd, dass wir nicht kapieren, was wirklich hinter dieser Forderung steckt. Über kurz oder lang wird die Lehrverpflichtung für alle Lehrer/innen auf 26 Stunden angehoben.

Klare Worte vor der Wahl … sehr löblich, Herr Vizekanzler



02.07.2013  OECD: Österreichs Lehrer unterrichten weniger und verdienen besser

Im Streit um eine höhere Unterrichtsverpflichtung im geplanten neuen Lehrerdienstrecht hat die Regierung am Dienstag indirekt Verstärkung durch die OECD erhalten. Die Ergebnisse der jüngsten Ausgabe der Studie "Bildung auf einen Blick 2013" (Education at a Glance) zeigen erneut: Österreichs Lehrer unterrichten im internationalen Vergleich weniger, müssen sich dabei um weniger Schüler kümmern und verdienen zu jedem Zeitpunkt ihrer Karriere besser als ihre Kollegen in anderen Industrienationen. Dabei haben laut Studie vor allem Lehrergehälter und Klassengröße großen Einfluss darauf, dass Österreichs Ausgaben pro Schüler zu den höchsten in der OECD gehören

Sauerei! Warum erfahre ich erst jetzt, nach vielen Jahren als Lehrer, dass ich in Österreich viel weniger in viel kleineren Klassen arbeiten muss und dafür immer schon viel mehr verdiene als meine Kolleg/innen in der OECD! Und warum habe ich das bis jetzt nicht gemerkt - hm? - Ich liebe solche Studien - jetzt freue ich mich wieder so richtig auf das neue Schuljahr ... wenig Arbeit, kleine Klassen, viel Geld ... :))

Könnt ihr euch noch erinnern? So um das Jahr 2000 ist man der Lisl Gehrer doch drauf gekommen, dass sie (ihr Ministerium) bei den Angaben an die OECD ordentlich getrickst hat. Damals hatten wir hatten wir auch schwer nachvollziehbare Ergebnisse in den OECD-Studien.



28.06.2013  Grillen und chillen am See*

Einladung an alle KollegInnen und FreundInnen

VLI–Schulschluss
Sonntag, 30. Juni 2013


19.00 Uhr
Neuamerika/Bodensee/Achsiedlung

* jeder/jede bringt mit, was schmeckt. Bei Schlechtwetter lassen wir grillen im Wirtshaus am See

Einladung .pdf






04.06.2013  Protest gegen die geplante Kürzung der österreichischen Entwicklungshilfe

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GÖD (UG) und die Österreichische LehrerInnen Initiative (ÖLI-UG) protestierrn gegen die geplante neuerliche Kürzung der österreichischen Entwicklungshilfe.

Wir protestieren dagegen, dass auf Bundesregierung und Parlament auf Staatseinnahmen aus vermögensbezogenen Steuern weiterhin verzichten und stattdessen die Mittel für soziale Wohlfahrt, für Bildung und Armutsbekämpfung und für eine solidarische Entwicklungszusammenarbeit laufend kürzen.
Wir protestieren dagegen, dass der Staat jenen die Mittel verweigert, die von Armut betroffen sind und sozial benachteiligt werden, während einer kleinen Minderheit von Vermögenden geholfen wird, ihre trotz Krise wuchernden Einnahmen in Banken und Finanzspekulationen zu investieren.
Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie ihr unsoziales, Solidarität wie christliche Nächstenliebe missachtendes Kürzungsvorhaben zurückzunehmen.
Wir fordern die gewählten VolksvertreterInnen auf , im Parlament ein Zeichen für die Ausweitung der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit zu setzen und jedem Kürzungsantrag die Zustimmung zu verweigern

Beate Neunteufel-Zechner, Reinhart Sellner Vorsitzendenteam der UGöd




11.05.2013  „EduAction – Wir machen Schule“



Online Video des Vortrags von Margret Rasfeld



11.05.2013  Beispiel Finnland - eine öffentliche Schule, die funktioniert



Online Video des Vortrags von Petra Lindeross



06.04.2013  LehrerInnenbildung NEU

Nix ist es mit der Aufwertung der Elementarpädagogik

Ministerrat: Neue Lehrausbildung beschlossen
Aufnahmeverfahren und Master für alle – Verlängerung der Ausbildung für Volksschullehrer
Der Standard .link
Übersicht .jgp



06.04.2013  Elterninitiative Volksschule gestartet



Die UBG unterstützt die Unterschriftenaktion „Elterninitiative VS“.

Link zur Homepage



06.04.2013  Gast der VLI: NR Harald Walser in der Rose in Dornbirn


„Schulreformen werden heute so halbherzig angegangen, dass es zu einer Zementierung des Bestehenden führt.“

„Sie (Anm. Ministerin Schmied) hatte schon den Blick dafür, was notwendig gewesen wäre. Sie ist aber daran gescheitert. Hauptgrund war das Unterschätzen des Beharrungsvermögens derZzentralbürokratie.

Nur eine Minderheitsregierung, die für die Entscheidungen immer wieder Mehrheiten suchen müssen, bringen wieder leben in Parlament – das gibt es heute nicht.

…. Weitere Themen:

* Sozialsozialarbeit und schulpsychologische Unterstützung liegt in Österreich wirklich schlimm unter dem Erforderlichen.

* Verwaltungsreform ist de facto nicht wirklich erfolgt.

* Zentralmatura usw.




02.04.2013  U30 + Ü50 --> 2 an 1 Tag

Informationsveranstaltung für zukünftige, neue und erfahrene Lehrer/innen
mit Gary Fuchsbauer (ÖLI-UG), er ist unser Vertreter im Verhandlungsteam - „Neues Dienstrecht“
Mittwoch, 10. April 2013
Krone in Dornbirn
17:00 Uhr bis 19:00 Uhr
und am selben Abend

Pensionsrecht; Lustvoll statt planlos in die Pension
Fragen - Diskussion - Lösungen
20:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Neues zum Neuen Dienstrecht
Wichtiges - nicht nur für die „Neuen“
Fragen - Diskussion - Lösungen



13.02.2013  "Wie kann lernen funktionieren?!

Die Sicht der evolutionären Verhaltensforschung

Online Video des Vortrags von Dr. med. Herbert Renz-Polster




12.02.2013  ÖLI-UG zu Dienstrechtsverhandlungen und Medienberichten

Reinhart Sellner (ÖLI-UG) hat die wichtigsten Medienberichte zum aktuelle Thema „Dienstrechtsverhandlungen“ zusammengefasst. Sehr lesenswert weil „dikussionsanstößig“.

Zusammenfassung .pdf



12.02.2013  Jahresausgleich (Arbeitnehmerveranlagung) für LehrerInnen

Termin: 21. März 2013 19.30
Ort: BG Gallusstrasse (Neubau)
(Falls es zu viele Anmeldungen gibt wäre ein zweiter Termin am 18. April geplant)

Unter Anleitung wird Ihr Jahresausgleich erstellt. Wenn sich ein Guthaben ergibt, wird die Erklärung beim Finanzamt eingereicht.

Mitzubringen sind: Zugang zu FinanzOnline, Belege für Werbungskosten (Bücher, Fortbildungen, Klassenfahrten etc.)
und Sonderausgaben (Versicherungen für Unfall, Leben, Krankheit, Rückzahlung für Wohnraumfinanzierung, Kirchenbeitrag, Spenden etc.)

Keine Kenntnisse der Einkommensteuer notwendig!

Was wir nicht tun:
Einkünfte aus Vermietung & Verpachtung und selbständige Einkünfte neben der Tätigkeit als Lehrer werden nicht bearbeitet.




07.02.2013  HTL-Professor und Handarbeitslehrerin nicht vergleichbar?

Interessanter Artikel in der Presse von SIBYLLE HAMANN (Die Presse Quergeschrieben am 26.06.2012)

Ein wunderbarer Satz von Finanzministerin Maria Fekter hat viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Obwohl er vier fundamentale Schieflagen unserer Arbeitswelt sehr präzise benennt.

Lesen Sie weiter!




07.02.2013   Privatisierung des Bildungssystems:

Weil es wieder zum Thema gemacht wird, der Link eines aktuellen PRESSE – Artikels von franz.schellhorn.

Das privatisierte Klassenzimmer

29.06.2013 | 18:06 | (Die Presse)

Österreichs Schulwesen ist nicht nur sehr teuer, sondern auch ziemlich unsozial. Höchste Zeit, die Bildung unserer Kinder dem Markt zu überlassen.

Weil der Artikel unsäglich polemisch ist, vorab eine kurze Bemerkung:

PRESSE - Journalist franz.schellhorn traut sich in der Einleitung zu seinem Artikel nicht zu Fragen, „warum in einem Land, dessen Kalender zwölf Monate zählt, eigentlich 14Gehälter zur Auszahlung kommen …!“

Liegt es daran, dass Journalisten 15 (oder sind es 16?) Monatsgehälter pro Jahr (Kollektivvertrag) bekommen?

Zum Artikelinhalt: Wer ernsthaft glaubt, mehr private Schulen machen das Bildungssystem gerechter und sozialer, sei das Studium des brandaktuellen und -heißen "Falk-Experiments - Der Markt zerstört die Moral" empfohlen.

Eine Zusammenfassung in der „DieZeit“



07.02.2013  FCG – Vorsitzender im Wahlkampffieber – Mühsam: Eckehard Quin und seine Halbwahrheiten ….

Eckehard Quin schreibt im ÖPU-Blatt „Schwarz auf weiß“:

„Die erweiterte Bundesleitung der AHS-Gewerkschaft fordert die Erhöhung der Budgetmittel für die AHS, die derzeit am geringsten dotierte Schulart der Sekundarstufe.“ Dagegen stimmt selbst zu meiner Überraschung der ÖLI-UG-Delegierte Gerhard Pusnik, Vorsitzender des Fachausschusses AHS Vorarlberg, wohl im Vertrauen darauf, dass dies den Vorarlberger AHS-Lehrern nicht bekannt würde."

Die "erweiterte Bundesleitung" der AHS-Gewerkschaft besteht aus ca. 30 ÖPU/FCG, 5 FSG und 4 ÖLI VertreterInnen. In jener Sitzung haben die 4 VertreterInnen der ÖLI-UG einen Antrag für gemeinsame Aktionen zur Erhöhung der Budgetmittel, für Bildungsreformen + die Dienstrechtsreform, sowie die PädagogInnenbildung ein-gebracht. Wir sind den Vorbehalten der FCG-Mehrheit entgegengekommen, sie haben trotzdem abgelehnt + einen Gegenantrag formuliert - da wir für unseren waren, waren wir nicht für den Gegenantrag bzw. haben uns beim Gegenantrag enthalten.

Der AHS-Gewerkschaftsvorsitzende Quin betreibt Simmungsmache und verdreht Sachverhalte, indem er Sätze aus dem Zusammenhang reißt, seine Vorgangsweise ist mies und rufschädigend. Es ist so unlauter, wie seine großzügige und missbräuchliche Verwendung von tausenden von LehrerInnen-Mailadressen für persönliche und parteipolitische Zwecke im NÖ-Landtagswahlkampf.

Entgegnung .pdf



07.02.2013  Hattie: Meta-Studie oder leere Meter?

Zwei interessante Texte zur Hattie-Studie von Andrea Motamedi

Seit 30 Jahren bin ich begeisterte Lehrerin in einer berufsbildenden Schule und verfolge die Ansätze von Bildungsreformversuchen in Österreich. Die Medienpräsenz der Hattie-Studie und die Blüten der Interpretationen zwangen mich direkt, diesen Text zu schreiben.
Der zweite Text stammt von Andre Blau, mit dem ich im Team in der Lehrerfortbildung tätig bin.

Mit freundlichen Grüßen Andrea Motamedi

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04.02.2013  Sparpaket-Huschpfusch auf Kosten der LehrerInnen?

Wir fordern verbindliche Finanzierungszusagen der Finanzministerin und eine zukunftstaugliche Gesetzesvorlage für ein demokratisches Dienstrecht ohne Arbeitszeiterhöhung!

Details .pdf



12.01.2013  Junglehrer: "Anschlag auf das Bildungssystem"

Lesen Sie das Wann&Wo Interview mit Tobias Bacher (BG Gallus) über die "fatalen Folgen" des neuen Dienstrechtes und interessante Aussagen von Schüler/innen

externer Link




12.01.2013   Presseaussendung UBG und VLI zum neuen Dienstrecht

Der Vorsitzende der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft, Mag. Gerhard Rüdisser (AHS) und die KollegInnen aus den verschiedenen Schultypen, Ingrid Scharf, (Pflichtschulen), Mag. Manfred Sparr (BMHS), Dr. Gerhard Pušnik (AHS), Klaus Trenker (Berufsschulen) nehmen Stellung zu aktuellen Bildungspolitischen Themen:

„Die alt- neue Regierung versäumt schon wieder den Zug, um grundsätzliche Schulreformen in Gang zu bringen. Die GÖD steht daneben und ist unfähig, zu informieren, zu mobilisieren und Gegenentwürfe zum neoliberalen Sparwahn zu entwickeln“, stellt Gerhard Rüdisser, Obmann der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft zu Beginn des Mediengesprächs im Café Eiles fest. „Die GÖD-Vorsitzenden Kimberger, Rainer und Quin sitzen 1 ½ Jahre in dutzenden Stunden den Dienstgebervertretern gegenüber und lassen sich in 35 Sitzungen verschaukeln, hier zeigt sich, dass diese Aufsplitterung in Lehrergruppierungen und vor allem in von ÖVP und SPÖ dominierte Fraktionen sich sehr negativ für alle LehrerInnen auswirkt“, meint der Obmann und AHS-Lehrer für Mathematik und Physik, der einen Kurzaufenthalt in Wien nützt, um die Sichtweise der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft darzulegen.

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03.09.2012  Stellungnahme der UBG

zum Entwurf einer Verordnung über die Reifeprüfung in den allgemein bildenden höheren Schulen.




11.08.2012  Nein zu Nulllohnrunden im öffentlichen Dienst

Mit Nulllohnrunden sollen wir einmal mehr für eine Krise zahlen, für die wir nicht verantwortlich sind. Wer uns Nulllohnrunden verordnet, enthält uns unseren fairen Anteil am gemeinsam erarbeiteten gesellschaftlichen Wohlstand vor!

Die UBG unterstützt die Petition gegen eine Nulllohnrunde und ersucht euch daher um eure Unterstützung auf: http://nulllohn.ug-oegb.at/

Die UBG fordert von der Gewerkschaft Öffentlichen Dienst GÖD die sofortige Aufnahme von Verhandlungen für faire Gehaltserhöhungen 2013 auch im öffentlichen Dienst. Auch innerhalb des ÖGB formiert sich Widerstand gegen die Nulllohnrunde.





11.07.2012  Neue Landesrätin Bernadette Mennel – Neue Chancen in der Bildungspolitik?

Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft ( UBG ) und die Vorarlberger LehrerInneninitiative (VLI ) erwarten sich von der neuen Landesrätin Bernadette Mennel

• ein aktives Einbringen in die Diskussion für ein besseres Dienstrecht für alle PädagogInnen
• die Entwicklung einer Modellregion Vorarlberg, in der die Gemeinsame Schule der 6- bis 15-Jährigen praktisch umgesetzt wird
• mehr Transparenz in Sach- und Personalentscheidungen
• mehr finanzielle Mittel für Schule und Kindergarten
• gerechte Bezahlung aller PädagogInnen (insbesondere von QuereinsteigerInnen durch eine bessere Anrechnung von Vordienstzeiten)
• Aufwertung der Kindergartenpädagoginnen

Mit dem Rücktritt von LR Siegi Stemer eröffnet sich ein Fenster für eine neue, zukunftsgerichtete Bildungspolitik – die verantwortliche Regierungspartei ÖVP und vor allem die neue Landesrätin Bernadette Mennel könnten diese Chance nutzen.

Wir wollen die ÖVP und die neue Landesrätin daran erinnern, eine Bildungspolitik für alle zu machen und nicht nur die eigene Klientel zu bedienen.

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05.07.2012  Tagung: „Jeder große Fluss entspringt einer frischen Quelle“

- Die besondere Bedeutung der frühkindlichen Entwicklung für uns alle -
Kulturhaus Dornbirn, Dienstag, 8. Mai 2012, 17:30 – 21:30
ReferentInnen:
Frau Prof. Dr. Cornelia Wustmann (Uni Graz) und Dr. Günter Funke (Theologe und Existenzanalytiker, Berlin)
Veranstalter: Initiativkreis Bildung
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28.05.2012  Presseaussendung der UBG und VLI

zu den laufenden ‘Geheim‘-Verhandlungen über ein neues Dienstrecht für LehrerInnen.
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14.05.2012  „Dem Leben eine Wende geben – Strategien gegen Burnout“

Der Zentralausschuss für Berufsschulen lädt in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg und dem Alten Kino Rankweil, zum Vortrag mit Prim. Univ. Prof. Dr. Reinhard Haller ein.
Ort: Altes Kino Rankweil
Zeit: Dienstag, 22. Mai 2012, 20.00 Uhr




14.05.2012  Ohne demokratische Dienstrechtsreform keine demokratische Bildungsreform

Wir erwarten und brauchen eine Bildungsbudgetoffensive und keine Dienstrechtsverhandlungen unter dem Spardiktat. Dazu braucht es demokratisch gewählte Schulleitungsteams, statt Seilschaften und Parteipolitik genauso wie auf Universitätsniveau ausgebildete Pädagog/innen, bestmögliche Bildung für alle Schüler/innen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und motivierte LehrerInnen.
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14.05.2012  Vortrag Siegfried Winkler 4 Jahre Vorarlberger Mittelschule.Bis hierher und wie weiter?

„Die Neue Mittelschule. Des Kaisers neue Kleider - oder: Pädagogische Mogelpackung“

Sehen sie hier Zusammenfassung des Vortrags



14.05.2012  Schul/Bildungsexkursion Südtirol der UBG

Im Auftrag der Unabhängige Bildungsgewerkschaft (UBG) organisierte Dr.Siegfried Winkler vom 26. bis zum 28. 4. 2012 für die Vorarlberger Lehrer/innen eine Schul/Bildungs-Exkursion nach Südtirol. Im Mittelpunkt stand der Besuch der Schulen Schulsprengel Schlanders, Fachschule Frankenberg und Schulsprengel Bruneck.
Gemeinsame Schule und Integration als Selbstverständlichkeit.
Alle Teilnehmer/innen waren von der Umsetzung der gemeinsame Schule aller Schüler/innen bis zum achten Schuljahr und der Integration (bzw. Inklusion) von Kindern mit Behinderung (bis zum 18. Lebensjahr) in den Südtiroler Schulen begeistert.



Bericht von Edeltraud Mathis .pdf




02.05.2012  Bildungspolitische Diskussion mit NR Elmar Mayer

06. Februar 2012
20.00 Uhr
Hotel Krone, Dornbirn

Elmar Mayer ist seit 2006 im Nationalrat, Bildungssprecher der SPÖ und Vorsitzender jenes Ausschusses, der sich demnächst mit dem Bildungsvolksbegehren beschäftigen wird.
Nach einem Einleitungsstatement werden wir mit ihm über laufende Projekte (Neue Mittelschule), über beschlossene (NRP, Oberstufenreform) und geplante Reformen (Lehrerbildung neu), über Versäumnisse, Fehlentwicklungen und andere heiße Themen der Bildungspolitik diskutieren.

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23.04.2012   ‘Schule, die gelingt‘ Vortrag

Referent: Josef Brugger (Direktor der Pestalozzi-Schule Friedrichshafen)
Termin: Montag, 23. April, 19.00
Ort: Volksschule Augasse, Bregenz
Eintritt: freiwillige Spenden



05.04.2012  Offener Brief an die MinisterInnen Schmied, Heinisch-Hosek und Fekter

von Mag Heidi Schrodt, Mag. Erwin Greiner, Mag. Daniel Landau für "LehrerInnen für‘s Bildungsvolksbegehren"

Die UBGI unterstützt ausdrücklich die darin enthaltenen Forderungen für ein demokratisches Dienstrecht.

Bildungsbudgetoffensive, statt Dienstrechtsverhandlungen unter Spardiktat,motivierte LehrerInnen mit demokratisch gewähltem Schulleitungsteam, statt Parteipolitik,auf Universitätsniveau ausgebildete PädagogInnen ?vollakademisch? bezahlen, bestmögliche Bildung für lernhungrige SchülerInnen, statt angstbesetzte Selektionsverfahren !

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26.03.2012  Presseaussendung der UBG zu den anlaufenden Verhandlungen zum neuen Dienstrecht für LehrerInnen

Presseaussendung .pdf



19.03.2012   DIE NEUE MITTELSCHULE - Des Kaisers neue Kleider

Es geht um die Katastrophe der Kinder
Die Vorarlberger Lehrer/innen Initiative ( VLI ) veranstaltete am 15.3. in der Aula der Vorarlberger Mittelschule Klaus in Zusammenarbeit mit der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft ( UBG ) eine Podiumsdiskussion zum Thema ’Neue Mittelschule’. Bildungsexperte Dr. Siegfried Winkler lieferte in seinem Eingangsreferat eine fundierte Kritik zur Neuen Mittelschule, die im nächsten Schuljahr ins Regelschulwesen übernommen wird und damit auch die Vorarlberger Variante ablöst.

„Nur das Namensschild ausgewechselt“

Nix wird mit der von Unterrichtsministerin und vielen Pädagog/innen geforderten Gesamtschule in Österreich. Dafür haben wir jetzt weiterhin Hauptschulen, bei denen nur das Namensschild ausgewechselt wird/wurde.

Eine Katastrophe für die Kinder!

Das Trauerspiel der frühen Aufteilung, das Auseinanderdividieren der Kinder im Alter von 9 1/2 Jahren, das nach wie vor praktiziert wird und einen Gutteil der Volksschulkinder ins Aus manövriert, bleibt bestehen. Dr. Siegfried Winkler „Eigentlich geht es um die Katastrophe der Kinder, denen man mit 8 – 9 Jahren signalisiert, bei den Besten bist du nicht!“

Der Zustrom zu den Gymnasien wird bleiben und ein kompliziertes und im Grunde undurchsichtiges Notensystem wird diese Tendenz noch verstärken.

Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft ( UBG ) und Vorarlberger Lehrer/innen Initiative (VLI ) sehen in der Neuen Mitteschule eine Mogelpackung, die die Ungerechtigkeiten des differenzierten Schulsystems weiter verfestigt.

LR Stemer: Der „Bund hat so entschieden …“

„Bemerkenswert“ ist die Reaktion von LR Stemer zur Kritik Winklers an der NMS.

Der für die Schulen zuständige Landesrat widerspricht der Kritik Winklers nicht, tut so als hätte er das immer schon gewusst und als habe er die Gesamtschule eh gewollt, die jetzt vom "Bund" (leider) verhindert wurde und meint, dass jetzt der Bund darauf schauen müsste, dass die Belastung der 9-Jährigen durch das differenzierte Schulsystem gelindert wird.

Stellungnahme der UBG zur NMS



09.03.2012  Stellungnahme der UBG

zum Entwurf einer Verordnung über die Reifeprüfung in den allgemein bildenden höheren Schulen

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02.02.2012  4. VBBI-Vernetzungstreffen vom 12.01.2012

Im Zuge von zwei Vernetzungstreffen zwischen den Initiatoren des Volksbegehrens Bildungsinitiative und zahlreichen Bildungs-Initiativen und ExpertInnen am 12.12.2010 und 12.1.2011 wurden Prozess und Ablauf des Volksbegehrens reflektiert und ein Resümee für die weitere Vorgehensweise getroffen.

Weiters wurde überlegt, wie die parlamentarischen Verhandlungen unterstützt werden können und wie die Bewegung stärker werden kann.

Vor allem aber wurde gemeinsam eine inhaltliche ‚Roadmap’ für das Zustandekommen einer umfassenden Bildungsreform erarbeitet. Dazu wurden die dringendsten Maßnahmen für das Jahr 2012 definiert (SOS-Paket) und ein möglicher Fahrplan zur mittel- und langfristigen Umsetzung aller Forderungen bis ins Jahr 2020 erstellt.

Dieses Papier ist das Ergebnis dieser Diskussionen und soll dem VBBI-Verhandlungsteam als Grundlage für den parlamentarischen Prozess dienen. Darüber hinaus stellt es eine Prioritätenliste dar, die auch von anderen Initiativen als gemeinsame Grundlage für das Zustandekommen einer umfassenden Bildungsreform verwendet werden kann.

Grundlagenpapier .pdf




02.02.2012  Blödes Sparpaket ….

Sicher ist, es wird ein Unglücksfall, wenn sich nicht in letzter Minute doch noch Vernunft und Mut in den Verhandlungen (woher und vor allem von wem soll die bitteschön kommen? Für Hinweise sind wir dankbar!) zu Wort meldet.

Die wenigen Gerüchte über bisher Diskutiertes geben wenig Hoffnung. Zwar ist nix fix, aber der nächste Biennialsprung – ist eh jedes Jahr im Vorfeld der Gehaltsverhandlungen ein Thema - wackelt jetzt ernsthaft. Die „Arbeitsplatzsicherheitssolidarabgabe“, oder wie das Ding auch heißen mag, ist zumindest eine spaßige, für die Bediensteten des Öffentlichen Dienstes jedenfalls eine teure Idee und endlich einmal etwas Neues. Immerhin in der Runde der Sparpaketwerkler/innen doch noch so etwas wie Kreativität erahn bar. Zwar unbeholfen und feig, aber keinesfalls so dumm wie die Reduzierung der Pensions-Korridorregelung von 62 auf 63 Jahre. Aber, seien wir ehrlich, für irgendwelche positiven Erwartungen in die Lösungskapazität und den Mut und Willen zu einer am Gemeinwohl orientierten Politik der Österreichischen Regierungs- und Oppositionsparteien hat es in den letzten Jahren sowieso nie eine Grund gegeben.

Also noch einmal: Nix ist fix, außer dass wir uns ordentlich ärgern werden



02.02.2012  Große Mehrheit (82% ; 76%) für die Gesamt- und Ganztagesschule

Peter Zellmann, Leiter des Instituts für Freizeit- und Tourismusforschung hat eine Befragung von über 1.000 Österreicher/innen über den Informationsstand und die Akzeptanz bezüglich Gesamt- und Ganztagesschule durchgeführt.

Ernüchternd der Informationsstand der Befragten. Mehr als zwei Drittel können sich unter dem Begriff Gesamtschule nur wenig oder nichts vorstellen und nur für 40% ist die Ganztagesschule ein Begriff.

Erfreulich das Ergebnis bezüglich der Akzeptanz. Nach einer kurzen Information der Befragten durch die Interviewer befürworten 82% „in jeden Fall“ (Peter Zellmann) die Gesamtschule und 76% die Ganztagesschule.




02.02.2012  Initiative "ZUKUNFT.BILDUNG" Neue Bildungsplattform von NGOs, IV und Caritas

Der Obmann der Plattform, Daniel Landau: „Unser Ihr Ziel ist es ideologische Schranken zu überwinden, Einzelinitiativen zu bündeln und neue Vorschläge in die Bildungsdebatte einzubringen.“

Die Initiative „ZUKUNFT.BILDUNG“ ist ein Zusammenschluss von Caritas, Greenpeace, Diakonie, die Industriellenvereinigung, Elternvertreter, Schüler und Pädagogen. Durch die Bündelung von Einzelinitiativen wird laut den Initiatoren deren "Schlagkraft erhöht" und neue Ideen soll die zerfahrene Bildungsdebatte in Österreich positiv reanimieren.

Den Schwerpunkt legt die Plattform 2012 auf die elementare Bildung. Die Bildung ab dem Kleinkindalter legt den Grundstein für eine gerechte und erfolgreiche Bildungslaufbahn. Die Plattform fordert eine Zusammenfassung der Kompetenzen beim Bund, denn derzeit seien Einrichtungen im Bereich der frühkindlichen Bildung mit neun verschiedenen Landesgesetzen und zwanzig verschiedenen Gehaltskonzepten konfrontiert. Vor allem brauche es aber eine Ausbildung der Kindergartenpädagog/innen auf universitärem Niveau und eine bessere Bezahlung. Die Kindergärten sollten „Early Excellence Centres“ werden, forderte der Wiener Caritas-Chef Michael Landau.




05.12.2011  Abschluss der Gehaltsverhandlungen 2,68% bis 3,36% - durchschnittlich 2,95%

Die Gehaltserhöhung für 2012 ist von den unteren Einkommen (+ 3,36%) bis zu den oberen Gehältern (+ 2, 68%) sozial gestaffelt. Das entspricht einer durchschnittlichen Gehaltserhöhung von 2,95%. Das ist im Vergleich zu den Abschlüssen anderer Branchen sehr wenig, aber scheinbar für den Dienstgeber immer noch zu viel. Deshalb wird die Gehaltserhöhung erst im Februar wirksam und als Zugabe die Jubiläumszulage mit 35 Dienstjahren gestrichen.

Positiv ist die soziale Staffelung, negativ der niedrige Abschluss. Die Dienstnehmer im öffentlichen Dienst haben sich deutlich mehr erwartet und auch verdient. Wie in den letzten Jahren hat Neugebauer ein Ergebnis verhandelt, das unter dem der anderen Branchen ist. Wieder ein schlechtes Ergebnis für den obersten Gewerkschafter des GÖD. Wenn er so weiter macht, wird er sein „Fels in der Brandung“ Image bald verlieren.




05.12.2011  Neue Mittelschule – statt Gesamtschule ein fauler politischer Kompromiss

Ein Etikettenschwindel mit fatalen Folgen.
Die Kritik der Vorarlberger Lehrer/innen Initiative VLI und der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft UBG an der Neuen Mittelschule (in Vorarlberg die Vorarlberger Mittelschule) wird nun auch von Direktor des Bundesinstitutes für Bildungsforschung (bifie) Josef Lucyshyn bestätigt.

Vor allem beim Lesen gibt es sehr viele Schüler/innen, die in die sogenannte Risikogruppe fallen. Unverändert groß ist dabei der Zusammenhang zwischen Sozialstatus der Familien und den Leistungen. Das österreichische Schulsystem ist nicht in der Lage, diese soziale Ungerechtigkeit aufzuheben. Im Gesetzesentwurf zur Einführung der Neuen Mittelschule an Stelle der Hauptschulen ist die immer vollmundig angepriesene Durchlässigkeit in höhere Schulen nicht enthalten. Wie schon einmal gehabt, werden die Schüler/innen anhand ihrer Volksschulnoten in einen "A- und B-Zug" eingeteilt.



28.11.2011  „Wenn´s dir nicht passt, dann geh´!“ Schulmanagement ohne Grenzen?

Ein Aufsatz vom Walter Moosbrugger (VLI – APS) in den Schulnotizen

Wiederholt kommt es zu Klagen von Lehrer/innen, wenn sie neuerdings von ihren Vorgesetzten, primär von Schulleiter/innen, mehr oder weniger unverhohlen zum Verlassen der Schule gedrängt werden. Auffallend ist bei den Angaben an die Personalvertretung, dass nicht vordergründig „schlechte“ Lehrer/innen zur Abgabe von Versetzungsansuchen gebeten werden, sondern „lästige“, sprich kritisch hinterfragende, überdurchschnittlich engagierte Lehrer/innen. Hier wäre einmal festzustellen, dass in jenen Fällen der Satz „Wenn´s dir nicht passt, dann geh´!“ natürlich auch umgekehrt gelten sollte. Wenn schon, denn schon …..

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28.11.2011  Gehalts- und Dienstrechtsverhandlungen UBG ortet bei FM Fekter unerträglichen Realitätsverlus

UBG fordert für die Lehrer/innen eine faire und sozial gestaffelte Gehaltserhöhung von 7% für die unteren und 4,5% für die obersten Gehaltsstufen.

Für den Obmann der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft Gerhard Rüdisser ist die bisherige Vorgangsweise der Bundesregierung, vertreten durch die Bundesministerinnen Gabriele Heinisch-Hosek und Maria Fekter, im Rahmen der Gehaltsverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes unakzeptabel. Die Bundesregierung ist bisher nicht gewillt, die Inflationsrate abzudecken. Die UBG fordert eine gestaffelte Gehaltserhöhung von 4,5% für die obersten und 7% für die unteren Gehaltsstufen. Gerhard Rüdisser: „Das ist faire und sozial gerecht. Zumal sich die Gewerkschaften in den letzten 15 Jahren bei ihren Forderungen sehr zurückgehalten haben und einen spürbaren Wohlstandsverlust hinnehmen mussten. Es ist höchst an der Zeit für einen fairen Lohnabschluss deutlich über der Inflationsrate.“

UBG fordert Maria Fekter zur Mäßigung auf.


Fekter über Lehrer/innen: 70% - Job mit exorbitant hohem Gehalt.
Ihre Formel: 30% mehr Arbeit, 20% mehr Gehalt.

Geht es nach dem Willen von FM Fekter, müssen Junglehrer/innen zukünftig mehr arbeiten. Generell will sie „weg von den exorbitanten Lehrergehältern“ und meint, dass ein 28-Jähriger doch einige Stunden mehr arbeiten könne.

Eine klare Absage gibt es von Gerhard Pušnik. „Unerträglich unqualifiziert“ seien solche Ideen und er lehnt es ab, in diese Richtung überhaupt zu argumentieren. „Jemand der ein Anfangsgehalt für eine/n Akademiker/in von ca. € 1.300,- netto für exorbitant hoch einstuft, ist für mich kein ernstzunehmender Gesprächspartner. Die Vorstellung, dass jemand, der scheinbar jeden Bezug zur Realität verloren hat, das Finanzministerium leitet, erzeugt großes Unbehagen“. Unterstützung erhält Gerhard Pušnik von der rnomierten britischen Wirtschaftszeitung Financial Times in ihrem jährlichen Ranking der europäischen Finanzminister. Insbesondere ihre politische Einschätzungsfähigkeit wird als schwach bezeichnet - Platz 17 (von 19 Rängen).

Weltfremd und zynisch ist es, jungen Lehrer/innen vorzuwerfen, dass die bisherige Lehrverpflichtung nur einem 70% - Job entspricht und dafür ein „exorbitant hohes Gehalt“ von ca. brutto € 1.800,- bezogen wird.

Hat Maria Fekter bei dieser Forderung nur ihr Budget vor Augen, oder will sie damit auch noch das Problem des akuten Mangels an Lehrer/innen in den Griff bekommen. Ungeschickt ist ihr Vorstoß allemal. Einerseits verärgert und verunsichert sie die Verhandlungspartner von UM Schmied in den aktuellen Dienstrechtsverhandlungen und andererseits macht sie alle bisherigen Bemühungen zunichte, junge Menschen zum Lehrberuf zu motivieren.




28.11.2011  3. Runde der Gehaltsverhandlungen:

Kein akzeptables Ergebnis - abermals die Gehaltsverhandlung unterbrochen
Mutlos: Die GÖD fordert 3,9%.
Das Verhandlungsteam der Bundesregierung legte erstmals, aber mit 2,5% ! ein nicht zufriedenstellendes Angebot vor. Das Verhandlungsteam der GÖD „stellte klar, dass es absolut unannehmbar ist, wenn die Bundesregierung versucht, das Budgetproblem auf dem Rücken der öffentlich Bediensteten zu lösen“. Sie wird am 29.11.2011 die weitere Vorgangsweise beschließen.
Die GÖD hat ein Gegenforderung von 3,9% erhoben. Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft fordert für die Lehrer/innen „eine faire und sozial gestaffelte Gehaltserhöhung von 7% für die unteren und 4,5% für die obersten Gehaltsstufen“ und bezeichnet die 3,9%-Forderung der GÖD „mutlos“. MS 26.11.11



21.11.2011  Mobilfunk in Schulen?Gesunde Kommunikation statt Dazwischenfunken?

Vortrag und Diskussion:
Dr. med. Wolf Bergmann
Donnerstag, 24. November 2011, 19.30 Uhr
FH Dornbirn, Foyer, Hochschulstraße 1
Eintritt frei

Die UBG greift ein Thema auf, das trotz aller Warnungen von Experten und Medizinern fast komplett aus dem Schulalltag ausgeblendet wird.
Wenn wir auch für eine Verwendung neuer Technologien im Schulalltag eintreten, so müssen doch mögliche Gefahrenquellen minimiert bzw. abgebaut werden.
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21.11.2011  Bildungsvolksbegehren: Erfreuliches Ergebnis

383.820 Unterschriften für das Bildungsvolksbegehren sind ein beachtliches, demokratisches Votum für einen raschen Bildungsfrühling und gegen den lähmenden Stillstand in Österreich.




21.11.2011  »Jetzt ist Zeit für Ideen« psychologie ı ganztagsschule

Artikel in „Gehirn&Geist“ von Sabine Mathis

Die Ganztagsschule ist in Europa und den USA auf dem Vormarsch. Doch wie sollte der Nachmittag am besten gestaltet werden – und welche Auswirkungen hat der ganztägige Unterricht auf Kinder und Jugendliche? Der Psychologe und Bildungsforscher Gil Noam von der Harvard Medical School plädiert dafür, Schülern auch kreative Freiräume zu lassen.
Link zum Artikel



21.11.2011  Vorarlberger Mittelschule "unverzeihlich ungerecht"

Lauter Einser, aber keine Chance auf höhere Schule

Der Standard (FR 11.11.11)
Bregenz - Die Vorarlberger Mittelschule sei eine Bildungssackgasse, kritisieren die Unabhängige Bildungsgewerkschaft und die Vorarlberger Lehrer/innen Initiative (VLI). Der neue Schultyp, in Vorarlberg an 51 von 55 Hauptschulstandorten eingeführt, bringe nicht die gewünschte Chancengleichheit.
Zitat Karin Engstler (LSI): Klar sei jedoch: „Die Neue Mittelschule ist noch nicht die gewünschte Schule für alle."
Man höre und staune. Der LSR Vorarlberg wünscht sich die „Gemeinsame Schule“?! Warum machen sie sie denn nicht? MS, 12.11.11
Artikel .pdf



12.11.2011  Nichts zu machen gegen ungerechte Bildungssystem?

Ein Vortrag von Erol Karayaz und Claus Melter zum Nachlesen
Vortrag (5mb) .pdf



17.10.2011  Volksbegehren Bildungsinitiative

“Kein Kind zurücklassen“ – UBG unterstützt das
Volksbegehren Bildungsinitiative

Wesentliche Forderungen des
Volksbegehrens Bildungsinitiative:
_ gemeinsame universitäre Ausbildung aller PädagogInnen (APS, AHS, BHS, Kindergarten) und deren Gleichstellung
_ gemeinsame Schule bis zum Ende der Schulpflicht
_ flächendeckendes Angebot an Ganztagsbetreuungen
_ ausreichende Finanzierung eines modernen, offenen und sozial gerechten Bildungssystems Unsere Kinder fördern - Volksbegehren vom 3. – 10. November unterschreiben!



17.10.2011  BMHS-Gewerkschaft gibt keine Empfehlung zur Unterzeichnung des Bildungsvolksbegehrens

Details .pdf



16.10.2011  UBG unterstützt die Forderungen und die Streikmaßnahmen der Beschäftigten im Metallbereich

Eine Erhöhung der Ist- und Mindestlöhne und Gehälter 5,5%, wie von den Gewerkschaften der Metallindustrie, Bergbau und Gas- und Wärmeunternehmen für ihre Beschäftigten gefordert, wäre moderat und fair.
Für den Obmann der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft Gerhard Rüdisser ist das Angebot der Arbeitgeberseite unakzeptabel.

Presseaussenddung 16.10.2011 .pdf



02.10.2011  Vorarlberger PISA-Debakel – Reformen überfällig

Allein an der Aussage von LH Sausgruber, dass eine „Änderung der Vorarlberger Bildungspolitik aus Anlass des PISA-Ergebnisses“ nicht notwendig sei, „da die Grundkonzeption richtig sei“ lässt auf Realitätsverlust schließen.
Die Rezepte von Sausgruber und Stemer reichen von
• Lesen muss Volkssport werden
• Fokussierung auf Frühpädagogik
und zeigen gleichzeitig wie planlos und reformresistent die Landespolitiker sind.
Die Stellungnahmen zahlreicher engagierter LehrerInnen und Bildungsexperten stehen diesen Verharmlosungsversuchen diametral entgegen, sie fordern z.B.: eine Gemeinsame Schule der 6 -14 Jährigen, wirkliche Ganztagsschulen, alternative Unterrichtsformen, universitäre Ausbildung für alle PädagogInnen.

Presseaussendung UBG .pdf
Interview mit Manfred Sparr, dem Vorsitzenden der LehrerInnen Initiative VLI auf vol.at



01.10.2011  ÖVP Bildungskonzept – Eine Bestätigung des "Vorarlberger Irrweges"

Die ÖVP spricht sich in ihrem Bildungskonzept für einen flächendeckenden Umbau der Hauptschulen in die Neuen Mittelschulen aus, blockiert aber weiter die Einführung der Gemeinsamen Schule: „die Mittelschule kommt, Gymnasium bleibt". Pröll zementiert also die alt bekannte ÖVP-Linie, nimmt die strukturellen Mängel der aus dem 19. Jahrhundert stammenden zweigliedrigen Schulorganisation in Kauf und begründet dies damit, dass "der Einheitsbrei … zur Nivellierung nach unten" führt. Er widerspricht damit allen Experten und internationalen Studien, die die Bildungsentscheidung mit zehn Jahren für zu früh halten. Die Bundes – ÖVP reagiert damit vor allem auf den Wunsch VP-regierter Bundesländer. Sachpolitik ist wieder einmal Nebensache!

Nichts Neues und schlimmer als erwartet! ... mehr dazu im Download

gesamte Stellungsnahme der UBG zum ÖVP Bildungskonzept .pdf




11.09.2011  Höhere Schule: Keine Chance für VMS – Hauptschüler

Das Ergebnis der „Vorarlbrger Murx-Schule“ – sprich VMS, um die gemeinsame Schule zu verhindern, ist, dass wir jetzt ein Schulsystem der 10 - 14 Jährigen mit zwei Schultypen haben, die in der Bewertung komplett voneinander abgekoppelt sind. Ein Zwei-Klassensystem, durch eine große Kluft getrennt.

Ein „Fünfer“ in der AHS-Ober(Lehrplan)liga ist um eine Note besser als ein „Einser“ in Hauptschul-Unter(Basis)klasse der VMS. So etwas kann man zwar ausrechnen, aber für Bildungsprofessionalist/innen ist ein solches System denkunmöglich.
Was glaubt sie, wer noch für die Basisgruppe in der VMS übrig bleibt, wenn das alle Eltern mitbekommen?
Übrigens war (ist) das bisherige Berechnungssystem auch schon ungerecht.

Deshalb das Bildungsvolksbegehren unterschreiben, damit endlich Schluss ist mit solchen Absurditäten!
Details auf der Website der VLI link



11.07.2011  Pressekonferenz zum Bildungsvolksbegehren

Eine breite Unterstützung von der Industriellenvereinigung bis zur Caritas.
Die VLI und UBG war auch dabei.
Links zu den Pressereaktionen

Vorarlberg Heute
Radio Vorarlberg
VOL.AT



11.07.2011  Der finnische Weg - Gleichwertigkeit, Respekt und Gelassenheit

Volksbegehren Bildungsinitiative als wichtiger Impuls für ein sozial gerechtes Bildungssystem

Der Obmann der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft Gerhard Rüdisser sieht in dem erfolgreichen und in sich stimmigen Bildungssystem Finnlands einen klaren Auftrag für eine Reform unseres Schulsystems in Richtung einer sozial gerechten und demokratischen Schule: „Wenn man sich anschaut mit welcher Wertschätzung den Kindern in Finnland begegnet wird, welche Bedeutung der Begriff der Gleichwertigkeit spielt und wie unaufgeregt sich Schule in Finnland abspielt, kann man sich nur wünschen, dass das Volksbegehren Bildungsinitiative ein Erfolg wird, denn in diesem werden ganz wesentliche Punkte, wie z.B. der Ausbau der Frühförderung, die Gemeinsame Schule der 6 bis 15 – Jährigen und die universitäre Ausbildung aller PädagogInnen, in Finnland schon längst Selbstverständlichkeiten, eingefordert!“

Gerhard Rüdisser UBG

Presseaussendung UBG



05.07.2011  "Wir sind viele"

"Wir sind viele" titelt die Plattform reformpädagogischer Initiativen ihre Aktion am 13. Mai um 16.30 Uhr vor dem Landhaus.
Wenn sich etwas bewegen soll, müssen sich die Gruppen der engagierten Menschen zu einer demokratisch relevanten Größe zusammenschließen - und sich gemeinsam sichtbar machen.

Speakers Corner, buntes Kinderprogramm, unterschreiben des Bildungsvolksbegehrens (mit gültigem Pass) vor Ort ist möglich!

Helfen wir mit ein bildungspolitisches Zeichen setzen.
Die UBG tritt auch als Mitveranstalter auf!

Plakat zum Aufhängen .pdf





03.06.2011  Die UBG unterstützt das Bildungsvolksbegehren Bildungsinitiative

Gemeinsame Schule im Kurztext

Im aktuellen Kurztext (siehe unten) für die Unterstützungserklärung zum Volksbegehren Bildungsinitiative ist explizit die Forderung nach einer "gemeinsamen Schule" enthalten. Daher Unterstützt die UBG das Bildungsvolksbegehren und empfiehlt allen Kolleg/innen das Volksbegehren mit ihrer Unterschrift zu unterstützen, obwohl im Forderungstext in einzelnen Passagen nicht mit der von uns gewünschten Klarheit formuliert, aber größtenteils unsere langjährigen Forderungen übernommen wurden.

Kurztext für Unterstützungserklärung zum Volksbegehren Bildungsinitiative:

"Wir fordern mittels Bundes(verfassungs)gesetzlicher Regelung ein faires, effizientes und weltoffenes Bildungssystem, das so früh wie möglich alle Begabungen des Kindes fördert und Schwächen ausgleicht, autonome Schulen ohne Parteieneinfluss, eine leistungsdifferenzierte, hochwertige gemeinsame Schule bis zum Ende der Schulpflicht und ein Angebot von ganztägigen Bildungseinrichtungen, eine Aufwertung des LehrerInnen-Berufs und die stetige Erhöhung der staatlichen Finanzierung für UNIS auf 2 Prozent des BIP bis 2020".

Forderungen Bildungsvolksbegehren .pdf
Link zum Volksbegehren Bildungsinitiative




19.03.2011  Unterstützung der Initiative Atomausstieg

Die UBG empfiehlt die Unterstützung der Initiative Atomausstieg. Es macht Sinn, die Petition zu unterschreiben.

Details .pdf
Kommentar von Hans Rauscher im "Der Standard" .pdf



18.03.2011  Vortrag und Diskussion mit Josef Broukal und Erwin Niederwieser: Bildung in der Krise.

Donnerstag, 24. März 2011, 20.00 Uhr
Vorarlberger Wirtschaftspark Götzis
Josef Broukal + Erwin Niederwieser
„Bildung in der Krise. Warum wir uns Nichtstun nicht leisten können.“
Flyer .pdf



18.03.2011  FSG und FCG sind sich einig: Gemeinsame Schule und Ganztagesschule gefordert

Auf dem Gewerkschaftstag der Pflichtschullehrergewerkschaft in der GÖD-Vorarlbergam Donnerstag, dem 27. Jänner 2011 in Rankweil forderten die Delegierten der Fraktion FSG und FCG die Einführung der gemeinsamen Schule der 6 bis 15-Jährigen, der ganztägigen Schulformen und den Ausbau der erforderlichen Infrastruktur. Das derzeitige Schulmodell – also auch das Vorarlberger Mittelschulmodell –sei nicht mehr zeitgemäß.

Nach der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft (UBG), der Vorarlberger Lehrer/innen Initiative (VLI), dem Vorarlberger Landeselternverbandfordern nun auch die Gewerkschafter der FSG und FCG der Vorarlberger Pflichtschullehrer/innen in der GÖD die Gesamtschule. Nur mehr eine kleine, aber stark beratungsresistente Gruppe – die FCG - Gewerkschafter in der GÖD (AHS) – sträubt sich noch erstarrt dagegen.
Unterstützung erhalten sie seit gestern wieder von Werner Amon. Wer kennt ihn nicht den Gehrer-Lehrling und Hilfsbetonierer Neugebauers?! MS 04.03.11




24.02.2011  Vorarlberger Landeselternverband unterstützt das Bildungsvolksbegehren und fordert die Gesamtschule

Wegen des „kontinuierliche(n) Abstieg(s) Österreichs in den PISA - Studien seit 2000“ ist laut Vorarlberger Landeselternverband „dringend Handlungsbedarf für die Bildungspolitik“ gegeben und er fordert, dass „endlich die notwendigen Reformen rasch und in gemeinsamer Verantwortung aller Beteiligten festgelegt und durchgeführt werden“.
Der Landeselternverband setzt sich in diesem Zusammenhang unter anderem für die gemeinsame Schule der 6 – 14 Jährigen und die Ganztagsschule ein und sieht in der Unterstützung des Bildungsvolksbegehrens einen Weg, den Reformwillen zu dokumentieren.

Stellungnahme des Landeselternverbandes.pdf




27.01.2011  Nikolaus Glattauer „Die moderne Schule – was SchülerInnen und LehrerInnen brauchen“

Donnerstag 10.02.2011, 20.00 Uhr
Landesbibliothek - Kuppelsaal, Bregenz
Nikolaus Glattauer
„Die moderne Schule – was SchülerInnen
und LehrerInnen brauchen“
Eintritt frei
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27.01.2011  Interview von Gerhard Rüdisser in der NEUE AM SONNTAG 2. Jänner 2011

"Der Druck der Eltern müsste größer werden“
Die derzeitige Auslese der Neuneinhalbjährigen ist zum Großteil eine soziale Selektion, sagt der AHS- Lehrer und Personalvertreter Gerhard Rüdisser.

Lesen Sie das ganze Interview .pdf



20.01.2011  UBG unterstützt das Volksbegehren Bildungsinitiative von Androsch

Die UBG begrüsst die Androsch-Initiative für ein Bildungsvolksbegehren. Eine große Zahl an Unterschriften würde der längst nötigen Bildungsreform zweifellos eine starke Schubkraft verpassen. Das zentrale Anliegen für die UBG bleibt aber in jedem Fall die Gemeinsame Schule. Ohne diese fehlt die Kraft die Reformblockade aufzubrechen.

Kurzbericht vom Vernetzungstreffen zum Volksbegehren Bildungsinitiative am 10.1.2011 in Wien .pdf



04.01.2011  Vortrag Albert Kaput (Niederlande) "Über Kinder, denen Schule nicht gerecht wird.“

Donnerstag, 07. April 2011, 20.00 Uhr, INATURA / Dornbirn
Workshop
Samstag, 09. April 2011, 09:00 – 13:00 h, BG Gallus / Bregenz
Workshop für interessierte LehrerInnen, Eltern, SchülerInnen
Anmeldung für den Workshop: verein@initiative-begabung.eu
Eintritt frei
Flyer .pdf



20.12.2010  Wechsel in der Geschäftsführung der UBG



Maria Hechenberger, Geschäftsführerin der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft (UBG), genießt seit Anfang Oktober ihre wohlverdiente Pension. Nach mehr als fünf Jahren engagierter Arbeit für die UBG übergab Maria die Geschäftsführung an Mag. (FH) Heike Haunschmid.



Ein ganz wesentlicher Bereich ihrer Tätigkeit bestand neben vielen anderen Dingen in der ’Mitgliederpflege’. In unzähligen Kontakten per Telefon, per Mail und auch in persönlichen Gesprächen hat Maria dafür gesorgt, dass die vielen Anfragen, Anregungen und auch Wünsche unserer Mitglieder zur größten Zufriedenheit aller Beteiligter behandelt wurden.
Sie war uns auch eine wichtige Stütze bei der Organisation unserer zahlreichen Veranstaltungen und eine unentbehrliche Hilfe bei der Zusammenstellung von Aussendungen und Berichten.
Der gesamte Vorstand der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft bedankt sich herzlich bei Maria für ihre Loyalität und tatkräftige Unterstützung unserer Arbeit für die Kolleg/innen und wünscht ihr alles Gute für die Zukunft und eine erfüllte Zeit im Ruhestand.



20.12.2010  Korridorpensionsgeheimniskrämerei

Stündlich kommen von irgendwo her neue Informationen zur Neuregelung der Korridorpension, nur nicht von denen, die uns informieren müssten. Mühsam, so die Wahrheit irgendwie herauszufiltern. Wir können aber nicht zuwarten bis alle Informationen auf dem Tisch liegen, denn wenn das Gesetz beschlossen ist, ist es zu spät. Deshalb sind nicht alle Informationen 100%ig abgesichert. Im Groben und Ganzen sind die Auswirkungen aber klar absehbar.
Wir lassen uns von der Verheimlichungsstrategie der Regierung und der GÖD nicht mürbe machen und berichten euch regelmäßig über den neuesten Stand.

Unser Informationsstand in dieser teilweise nach wie vor sehr intransparente Situation:
Zuerst die gute Nachricht:
• Alle 1953 Geborene und Ältere betrifft diese Verschlechterung nicht mehr.
• Ein Teil der Erhöhung fällt unter die „Deckelungsregelung“.
Nun die schlechte Nachricht:
Trotz „Deckelung“ muss in Summe muss mit einer Kürzung der Pension (Pensionsantritt 62) um mehr als 10% gerechnet werden.

Details .pdf




15.12.2010  Deutliche Verschlechterung der Korridorpension: ein Siebtel weniger Pension

Die UBG fordert die Rücknahme der im Budgetbegleitgesetz 2011 vorgesehenen massiven Erhöhung der Abschläge bei Inanspruchnahme der sogenannten Korridorpension.
Dubiose Reaktion der fcg (ÖVP-Fraktion in der GÖD)
Weder die Regierung noch die Gewerkschaft (GÖD) informiert über diese bisher radikalste, weil kurzfristigste und tiefgreifende Kürzung der Pension.
Perfide Vorgangsweise der Regierung
Laut den bisherigen Informationen soll diese dramatische Verschlechterung der Pensionsregelung im Budgetbegleitgesetz in der letzten Ministerratssitzung und am 9. Dezember im Budgetausschuss beschlossen worden sein und ohne Begutachtungsverfahren eine Nationalratsbeschlussfassung (20. Bis 22. Dezember) erfolgen. Diese Vorgansweise der Regierung bzw. der Regierungsparteien (SP und VP) ist schlichtweg perfid. NR und GÖD-Vorsitzender Neugebauer schweigt.

Alles zum geplanten Pensionsraub .pdf
weitere Beispiele aus dem Entwurf zum Budgetbegleitgesetz .pdf



15.12.2010  Ablehnung der Schulabteilung zur Teilzahlungsmöglichkeit für den Nachkauf von Pensionszeiten

DieVorarlberger Schulabteilung lehnt die Teilzahlungsmöglichkeit für den Nachkauf von Pensionszeiten ab - in anderen Bundesländern ist die kein Problem!
Lesen Sie den offenen Brief von Gerhard Rüdisser, dem Obmann der Unabhängigen Bildungsgewerkschaftn an Landeshauptmann Sausgruber.

Offener Brief .pdf




13.12.2010  UBG fordert als PISA-Konsequenz die längst überfällige Reform des Bildungswesen

Schluss mit dem beschämenden Polittheater!
Keine Angst vor Reformen!
Wir brauchen mehr Geld für Bildung!

Die Ergebnisse bzw. der Absturz bei der neuesten PISA - Studie haben einmal mehr dem österreichischen Schulsystem ein katastrophales Zeugnis ausgestellt. "Wenn jetzt wieder nur Schuldige gesucht werden, um vom eigenen Reformunwillen abzulenken, wie es Teile der ÖVP und die Betonierer in den LehrerInnengewerkschaften der GÖD praktizieren, wird der Blick auf ein rückständiges und unsoziales Schulsystem vernebelt. PISA-Tester, KindergärtnerInnen, VolksschullehrerInnen oder Eltern sind nicht schuld an den schlechten Ergebnissen. Es ist das österreichische Bildungs-System das dringend wirklicher Reformen bedarf. In der Diskussion um die gemeinsame Schule werden wider besseren Wissens die Meinungen von Bildungsexperten vom Tisch gewischt, nur um den Status Quo des ungerechten, differenzierten Schulsystems aufrecht zu erhalten,“ ärgert sich Gerhard Rüdisser, Obmann der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft UBG, über die laufende Diskussion.
Gerade von den Landespolitikern, allen voran Landesrat Sigi Stemer, darf man sich eine klare Stellungnahme erwarten. Kein Herumlavieren und Zaudern aus Angst, irgendeine Klientel zu verärgern, sondern eine auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und erfolgreichen Modellen basierende klare Vision für eine bessere Schule.
Presseaussendung 08.12.2010 .pdf



10.12.2010  Drogen in der Schule - rechtliche Fragen

Darf ein Lehrer die Schultasche durchsuchen, wenn er den Verdacht hat, dass dort ein Joint versteckt ist?
Darf der Schulleiter dies anordnen?
Ist, wenn Drogen gefunden werden, automatisch die Polizei zu verständigen?

Antworten auf Fragen wie diese finden Sie im Download von Rechtsanwalt Dr Gebhard Heinzle aus Bregenz beantwortet.

Drogen in Schulen .pdf




03.12.2010  UBG unterstützt Protestaktionen der Studierenden u. Lehrenden zum Bologna-Gipfel in Wien u. Budapest

Die UBG fordert die universitäre Ausbildung und den Master-Abschluss für die LehrerInnen aller Schultypen, statt verschulte Bachelor-Kurzstudien.

Presseaussendung 10.3.2010 .pdf



23.11.2010  Zum Bildungsvolksbegehren „Bildung ist Zukunft“

Dass die schulische Bildung und inzwischen auch sichtbar die universitäre in Österreich krank darniederliegt und nachgewiesenermaßen Kinder und Lehrpersonal krank macht, ist beileibe keine neue Erkenntnis. Allein, die Politik schert sich keinen Deut darum.
Selbst die Wirtschaft, allen voran ein Hannes Androsch, hat die Notwendigkeit einer Abkehr von der bisherigen Bildungspolitik oder besser gesagt einer Verhinderungspolitik insbesondere der in Pröll’scher Geiselhaft befindlichen ÖVP erkannt. Der Aufruf an die Bevölkerung, ihre Stimme für eine „bessere“ Bildungspolitik zu erheben, muss daher von allen Kräften, die sich für eine dringend erforderliche Schulreform einsetzen unterstützt werden.

Lesen Sie die Ergänzungs- Präzisierungsvorschläge der UBG
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21.11.2010  UBG gegen eine ‚Verländerung’ des österreichischen Schulwesens

Dass die schwarzen Länderchefs, allen voran Erwin Pröll, mit der ’Verländerung’ des Schulwesens ihren parteipolitischen Einfluss in den Schulen sichern wollen, ist offensichtlich. Postenschacher, Proporz und Provinzialismus sind vorprogrammiert. Weder Einsparungen noch eine Qualitätsverbesserung wären damit zu erreichen.
Die UBG und VLI fordern: Die Schulkompetenz in die Hände des Bundes, dafür mehr Autonomie für die Schulstandorte, mehr Budget für Bildung und die einzelnen Schulen, Abbau der teuren Verwaltungen in den einzelnen Ländern.

Presseaussendung 22.11.2010 .pdf



21.11.2010   Demonstration • 27. November, 13:00 • Treffpunkt Urania

Die UBG unterstützt die ’Plattform Zukunftsbudget’ und ruft mit 70 anderen Initiativen und Organisationen am 27. November zur Demonstration ZUKUNFTSBILDUNG auf.

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18.11.2010  Einstimmiger Vorstandsbeschluss vom 15.11.10

Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft ( UBG ) wird bei zukünftigen Kampf- und Protestmaßnahmen ( im Falle von geplanten Verschlechterungen für die KollegInnen ) bei der Organisation, Koordination und Durchführung eine aktive Rolle spielen und mit der Landesleitung 11 in der GÖD Vorarlberg ( AHS ) zusammen arbeiten, um jeweils eine möglichst breite Plattform für die Aktivitäten zu erhalten.



17.11.2010  Der Nachkauf von Versicherungsmonaten soll sich demnächst empfindlich verteuern

Laut Begutachtungsentwurf für das ärgerliche und peinliche Bankenpleiten - Sparpaket sollen danach nachgekaufte Schul- und Studienversicherungsmonate einheitlich in etwa € 957 kosten.
Personen, die vor 1955 geboren sind, haben beim Nachkauf einen satten „Risikozuschlag“ zu entrichten. Je näher das tatsächliche Pensionsalter ist, kann der Beitrag auf über das Doppelte steigen.

Details .pdf



14.11.2010  Ergebnis der Gehaltsverhandlungen für den öffentlichen Dienst: Mehr als unerfreulich

Mickrige 0,85% für Beamte! Neugebauer hat wie immer wie ein ’Löwe’ gekämpft – aber an diese Kämpfe sind wir ja schon gewöhnt!
Unsere Spitzengewerkschafter, allen voran NR Neugebauer, waren mit weniger als der halben Inflationsabgeltung zufrieden. Die Arbeitgeber bei den Metallern zahlen ihren Mitarbeitern deutlich mehr als die Inflationsrate – und sind auch zufrieden. Bravo, GÖD!

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Gehaltstabelle .pdf



14.11.2010  Das Familiensparpaket benachteiligt BMHS – Schüler/innen!

Das von der Bundesregierung vorgeschlagene Sparpaket mit den massiven Änderungen im Bereich der Familienbeihilfen im BHS-Bereich sollte intensiv diskutiert werden. Wegen der längeren Ausbildung trifft diese geplante Sparmaßnahme die Absolventinnen/Absolventen der BMHS (vor allem HTL) besonders hart. Mindestens 5 Jahre Ausbildung in der Oberstufe, für die Burschen kommt noch Zivildienst oder Bundesheer dazu.
Es ist an der Zeit, sich aktiv an den Protesten gegen dieses unsägliche Familiensparpaket zu beteiligen!

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14.11.2010  ’Verländerung’ der Schulen – eine unerträgliche Vorstellung

Kompetenzverschiebung der Bildungsagenden an die Länder ist „praxisfern“ (Schilcher), theorielos (Gimpl) und teuer.
Kaum hat Ministerin Claudia Schmied ihre Ankündigung, mehr Einfluss auf die Besetzung von Leiter/innen-Stellen zu nehmen, wahr gemacht, fordern einige Landeshauptleute mehr Kompetenz (auch für AHS- und BMHS Lehrer/innen) im Bildungsbereich. Dass die Länderchefs, allen voran Erwin Pröll, damit ihren parteipolitischer Einfluss in den Schulen sichern wollen, ist offensichtlich. Davon ist auch der ehemalige steirische Landesschulratspräsident Bernd Schilcher (ÖVP) überzeugt: "Wenn ich nur Postenschacher betreiben will, sollte ich mich aus der Diskussion heraushalten", sagte er bei einer Pressekonferenz in Richtung jener Landeshauptleute, die mehr Kompetenzen im Schulbereich fordern. Deren Motiv laut Schilcher: "Die Länder wollen nur, dass der Proporz ungestört bleibt." (APA und Der Standard).
Die gute Nachricht: Die Front gegen die „Verländerung der Lehrer/innen“ wächst täglich und macht einen Erfolg von Pröll und Co. sehr, sehr unwahrscheinlich. Ein gutes Zeichen, zeigt es doch, dass nicht jeder „blöde Zwischenruf“ in der österreichischen Bildungspolitik ernst genommen wird. das war in der Vergangenheit nicht immer so.




02.10.2010  87 Mio. Euro für das BIFIE - wirklich sinnvoll und notwendig?

bm:ukk: „Es gibt keine Alternative zum BIFIE: Die Entwicklung, Implementierung, Auswertung und begleitende Evaluierung der standardisierte, kompetenzorientierte Reifeprüfung und der Bildungsstandards macht eine deutliche Anhebung der finanziellen Zuwendungen (Basiszuwendungen) notwendig.“

Die UGB rät BM Schmied zu der folgenden Argumentation für die nächsten Budgetverhandlungen mit FM Pröll:
Auf Grund der bisherigen Erfahrungen im gesamten Bildungsbereich sowie weiters im Hinblick auf die vorhandenen Kompetenz- und Fachressourcen bestanden und bestehen keine (wirtschaftlich und fachlich sinnvollen) Alternativen zur Ergänzung der Kernaufgaben des Lehrpersonals an den österreichischen Schulen. Zur Anhebung der Basiszuwendung bestehen im Hinblick auf die Wahrnehmung der Kernaufgaben des Lehrpersonals keine Alternativen. Weiters bestehen auch keine Alternativen zur kostenrelevanten Anpassung des Dienstrechtes im Hinblick auf die Implementierung zeitgerechter Pädagogik und anforderungsgerechter Bezahlung des Lehrpersonals.

Details und Zahlen .pdf




30.08.2010  In langen Schuljahren keine Überstundenauszahlung

Das Schuljahr 2003/2004 dauerte von 08.09.2003 bis 12.09.2004 (53 Wochen), es fiel eine Arbeitswoche mehr an als im Regelschuljahr.
Mehrere UBG-Mitglieder führten Musterprozesse beim Verwaltungsgerichtshof. Das Endergebnis ist ernüchternd.

Details zum downloaden .pdf



03.08.2010  Stellungnahme der UBG zum Samstagsinterview im ORF von Elmar Mayer, SPÖ

Bildungssprecher der SPÖ, Elmar Mayer, fordert die gemeinsame Schule und beschimpft ihre wichtigsten Unterstützer in Vorarlberg.
Er ist offensichtlich „schlampig“ über die Vorarlberger Gewerkschafts- und Personalvertretungszene im Bildungsbereich informiert.
Für die Vorarlberger LehrerInnen Initiative (VLI) und die Unabhängige Bildungsgewerkschaft (UBG) ist seine pauschale Kritik an den Gewerkschaften nicht nachvollziehbar.

Presseaussendung .pdf




03.08.2010  Remo H. Largo Die Individualität des Kindes als schulische Herausforderung

Donnerstag, 25. März 2010, 19.30 h
Kulturbühne Ambach Götzis
Eintritt frei

Prof. Dr. Remo H. Largo Kinderarzt, leitete 30 Jahre lang die Abteilung „Wachstum und Entwicklung“ am Kinderspital Zürich und beschäftigte sich ein Berufsleben lang mit Kindern und deren Entwicklung. Professor Largo hat mehr als 20 Jahre eine Poliklinik für Kinder mit Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten geleitet. Zudem war er maßgeblich an der Zürcher Longitudinalstudie beteiligt, bei der etwa 800 gesunde, normal entwickelte Kinder von der Geburt bis ins Erwachsenenalter über 2 Generationen hinweg wissenschaftlich begleitet wurden, um das Wissen über die normale kindliche Entwicklung zu vertiefen. Zahlreiche Veröffentlichungen u.a.die Standardwerke „Babyjahre“, „Kinderjahre“, „Schülerjahre“.
Eine Veranstaltungsreihe der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft – UBG in Zusammenarbeit mit ARGE GEMEINSAME SCHULE VORARLBERG.

Flyer .pdf



07.07.2010  LehrerInnenbildung Neu

Eine Zusammenfassung des Vortrags von Prof. Dr. Willi Stadelmann am 23. April 2010, INATURA Dornbirn

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20.06.2010  Podiumsdiskussion zur Vorarlberger Mittelschule

Bei der am 1. Juni stattfindenden Podiumsdiskussion bez. der Vorarlberger Mittelschule in der VMs Lauterbach erlebten ca. 130 interessierte Zuhörer eine rege Auseinandersetzung.
Fast einhelliger Tenor auf dem Podium und im Publikum:
‘das Ziel kann nur eine gemeinsame Schule der 10 bis 14 Jährigen sein. divergent die Meinung darüber, ob die Vorarlberger Mittelschule als Vehikel einer gemeinsamen Schule dienen kann oder ob die VMs die notwendige Entwicklung bremst.

Bericht aus Familie Heute Seite 22f. .pdf




20.06.2010  Bewegung in der Schuldebatte -Wie lange bleibt LR Stemer noch auf Tauchstation?

Über die jüngsten positiven Aussagen von mehreren Politikern der ÖVP bezüglich einer Gemeinsamen Schule der 10 bis 14 Jährigen zeigen sich die VertreterInnen der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft ( UBG ) und der Vorarlberger LehrerInnenInitiative ( VLI ) sehr erfreut und fordern eine offene, aber konkrete Diskussion – ohne direktiven Einfluss der Parteisekretariate - über eine grundlegende Reform des österreichischen Schulsystems!

Presseaussendung .pdf




24.05.2010  Vorarlberger Mittelschule - Eine Zwischenbilanz

Vorarlberger Mittelschule - Eine Zwischenbilanz
Dienstag, 1. Juni 2010, 19.30
VMS Lauterach, Montfortplatz 16
Dr. Siegfried Winkler
Das Tiroler Mittelschulmodell (Kurzreferat)
anschließend Diskussion mit:
Armin Greußing, AHS-Direktor
Gerd Neururer, Direktor VMS Lustenau-Rheindorf
Armin Rossbacher, PV-Vorsitzender APS
Peter Fischer, PH Vorarlberg
Christian Kompatscher, BSI
Angelika Büchele, Elternvertreterin
Eintritt frei

Flyer mit Details .pdf




24.05.2010  Dr. Rupert Vierlinger Grundlagen einer menschenwürdigen Schule

Referat
Mittwoch, 26.5.2010
und
Workshop
Donnerstag, 27.5.2010
15:00 -18:00 Uhr
Kolpinghaus Dornbirn
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich
Anmeldung: bis 21.5.2010
Anmeldung an: office@levv.at 05572/206767 www.levv.at
19:30 Uhr
Mittelschule Götzis
Eintritt frei
Flyer mit Details .pdf




24.05.2010  Und sie bewegt sich doch? Zur bildungspolitischen Diskussion in der ÖVP

Unabhängige Bildungsgewerkschaft ( UBG ) und Vorarlberger LehrerInneninitiative (VLI ) unterstützen ausdrücklich die Ideen von Wissenschaftsministerin Karl zu einem ‘Gymnasiums für alle‘ und fordern eine offene, aber konkrete Diskussion – ohne direktiven Einfluss der Parteisekretariate - über eine grundlegende Reform des österreichischen Schulsystems!
Lesen Sie mehr in der Presseaussendung!

Presseaussendung .pdf




21.04.2010  Vortrag von Remo H. Largo Die Individualität des Kindes als schulische Herausforderung



Immer mehr Menschen in Vorarlberg nehmen an der inhaltlichen Diskussion zum Thema Bildung teil. 400 Interessierte besuchten den Vortrag von Prof. Dr. Remo H. Largo. In eindrucksvoller Weise stellte der Kinderarzt und Leiter der Abteilung „Wachstum und Entwicklung“ am Kinderspital Zürich den Zusammenhang der unterschiedlichen Entwicklungen und Begabungsprofile von Kindern und Jugendlichen und dem Bildungssystem dar. Dr. Largo erteilte der frühen Differenzierung eine klare Absage: „Ganz vorsichtig ausgedrückt: Die Gesamtschule ist im Vergleich zum differenzierten Schulsystem (Anm: Hauptschule mit Leistungsgruppen und AHS Unterstufe) ganz sicher kein Nachteil. Es gibt nur einen Grund für das sture Festhalten an einer frühen Differenzierung: Klassenkampf!“

Ein lesenswerter Bericht von Daniela Heinzle zum Downloaden .pdf



21.04.2010  Einladung zum Vortrag von Prof. Dr. Willi Stadelmann Direktor Pädagogische Hochschule Zentralschweiz

Freitag, 23. April 2010, 19.30 h
INATURA, Dornbirn
Prof. Dr. Willi Stadelmann
LehrerInnenbildung NEU
Eintritt frei

Flyer mit Details.pdf




25.03.2010  UBG und VLI unterstützen die Forderung nach einer Modellregion Vorarlberg für eine Gemeinsame Schule

Der Bildungssprecher der Grünen NR Harald Walser hat einen Entschließungsantrag eingebracht, der fordert, dass Vorarlberg Modellregion für eine Gemeinsame Schule wird.Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft ( UBG ) und die Vorarlberger LehrerInneninitiative ( VLI ) unterstützen die Initiative von Harald Walser und fordern das Land Vorarlberg auf, die notwendigen Schritte in Richtung einer Modellregion Vorarlberg zu setzen. Die wesentlichsten Schritte wären die Erhebung der personellen und finanziellen Ressourcen und die Feststellung des benötigten Raumbedarfs für eine entsprechende Modellregion einer Gemeinsamen Schule in Vorarlberg.

Presseaussendung 24.3.2010 .pdf



02.02.2010  Einladung zum BundeslehrerInnentag

Mittwoch, 3. März 2010, 8:45 Uhr
Volkshaus Dornach-Auhof
Niedermayrweg 7
4040 Linz/Urfahr

Details .pdf




22.12.2009  LehrerInnenbildung NEU. Empfehlungen der ExpertInnengruppe

Empfehlungen zwar ambitioniert aber zu allgemein - alles ist möglich!

Ohne zu wissen, wie die Schule in Österreich in Zukunft aussehen wird/soll, legte das bmukk und bmwf „fristgerecht“ den Endbericht der ExpertInnengruppe zur LehrerInnenbildung NEU vor. „Dementsprechend sind die Empfehlungen der ExpertInnengruppe zwar ambitioniert, aber viel zu allgemein gehalten. Alles ist möglich und für jeden ist etwas dabei“, kritisiert Manfred Sparr, Obmann der Vorarlberger LehrerInnen – Initiative (VLI) und vergleicht das Management von Schmied und Hahn in der Sache Bildungsreform mit Qualtingers „Der Halbwilde“: „I hob´zwoa ka Ahnung wo i hinfoahr, owa dafia bin i gschwinda durt“.

VLI und UBG wissen, wie die zukünftige Schule aussehen soll!
Eine LehrerInnenausbildung für eine sozial-integrative gemeinsame Schule, mit einheitlichem Dienst- und Besoldungsrecht, Master-Abschluss für alle PädagogInnen (auch KindergartenpädagogInnen), Integration der Pädagogischen Hochschulen (PH) in den universitären Bereich und eine zukunftsorientierte Finanzierung des österreichischen Bildungssystems.

VLI und UBG werden sich in die Diskussion einmischen!


Stellungnahme der UBG Presseaussendung 19.12.2009
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19.12.2009  Robert Sutterlütti 1954-2009



Wir sind betroffen und traurig, wir versuchen zu begreifen und können es doch nicht verstehen.

Unsere Anteilnahme gilt Roberts Lebensgefährtin Margit, seinen Angehörigen, seinen Freunden und KollegInnen.

Robert war mehr als 20 Jahre aktiv in der Vorarlberger LehrerInnen-Initiative tätig, er zählte zu den Gründungsmitgliedern der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft und war mehrere Jahre deren Vorstandsmitglied.Auf Grund von inhaltlichen Differenzen zog er sich aus diesem wieder zurück und erst nach dem Vorstandswechsel vor drei Jahren engagierte er sich von neuem und war wieder bei zahlreichen Vorstandssitzungen dabei. Bei den vielen Veranstaltungen und Initiativen in diesen Jahren hat er sich inhaltlich und organisatorisch als kritischer Geist eingebracht.

Obwohl er Germanist und Historiker war, hatte er ein Faible für Zahlen. Bei jeder Demonstration, bei jeder Veranstaltung hat Robert genau gewusst, wie viele Leute anwesend waren. Er hatte dafür seinen eigenen Zählmechanismus entwickelt. Darauf konnten wir uns immer 100% ig verlassen. Er lag natürlich immer über der Schätzung der Polizei, aber auch deutlich unter unseren Zahlen.

Robert war auch ein Wahrheitsfanatiker – wir erinnern uns noch, dass der Obmann der Bildungsgewerkschaft einmal von rund 1000 Mitgliedern gesprochen hat und Robert ihn mit dem laut und deutlich vernehmbaren Hinweis korrigierte, es seien doch nur 950! Robert würde auch heute wieder den Kopf schütteln!

Bei mehreren Wahlgängen zur Personalvertretung war er bei der VLI vorne mit dabei, vor 5 Jahren als die VLI zum ersten Mal die Mehrheit schaffte, tourte er mit uns durch die Vorarlberger Gymnasien. Auch bei der letzten Wahl vor ein paar Wochen engagierte er sich wieder und freute sich mit uns über den neuerlichen Wahlerfolg. Als Verteiler von Flugblättern scheute er auch längere Wegstrecken nicht, damit die Zeitungen und Plakate die LehrerInnen an den Schulen erreichten.

Seine zahlreichen Artikel, Leserbriefe und Kommentare waren gezeichnet von akribischer Genauigkeit. Da, wo wir manchmal flott aus der Hüfte schrieben, bemühte er sich um präzise Formulierungen.

Bei Robert gab es kein opportunistisches Schielen auf Wahlergebnisse, keine Verdrehungen von Tatsachen. Posten und Ämter zu erlangen war ihm nicht wichtig. Die sachliche Richtigkeit lag ihm am Herzen.
Seiner Vision von einer besseren, einer gerechteren als der kapitalistischen Gesellschaft, ist er gegen alle politischen und philosophischen Modeerscheinungen treu geblieben.

Seine Kompromisslosigkeit, seine Geradlinigkeit, seine manchmal ausholenden Analysen haben ihn zu einem eigenwilligen, markanten Menschen gemacht, in einer Umgebung, in der vieles nur an der Oberfläche bleibt, in einer Atmosphäre, in der die Show oft wichtiger ist als der Inhalt.

Robert Sutterlütti war ein besonderer Mensch. Er wird uns als Kollege und vor allem als Mensch sehr fehlen. Seine ehrliche Kollegialität und Loyalität, sein ungebrochenes Engagement für die „gute Sache“ wird für uns immer Ansporn sein.

Robert wir vermissen dich.




11.09.2009  Solidarität mit streikenden StudentInnen

UNSERE ZUKUNFT LIEGT IN DEN SCHULEN UND DEN UNIVERSITÄTEN

‘In allen Bildungseinrichtungen sind dringende Reformaßnahmen überfällig. Die StudentInnen führen uns durch ihre Proteste vor, dass wir dem Kaputtsparen in der Bildung nicht mehr tatenlos zusehen dürfen‘, so Manfred Sparr von der Vorarlberger LehrerInnen-Initiative (VLI) und Gerhard Rüdisser von der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft (UBG) .
Die VLI und die UBG fordern eine Bildungsoffensive
- Freier Zugang zu den Universitäten ohne finanzielle und soziale Beschränkungen
- Universitätsstudien ( Masterabschluss ) für alle pädagogischen Berufe vom Kindergarten bis zur Erwachsenenbildung
- gemeinsame ganztägige Schulen (Gemeinsame Schule der 6 -14-Jährigen) zur Verbesserung der sozialen Integration und zum Abbau von Bildungsbarrieren
- Bereitstellung der notwendigen Mittel durch die Regierung ( je eine Bildungsmilliarde für die Schulen und die Universitäten)
Presseaussendung 05.11.09 .pdf

Studieren braucht Freiraum und Demokratie

Die parteiunabhängigen Lehrervereinigungen UBG und VLI erklären sich mit den Anliegen der streikenden StudentInnen solidarisch

Wir haben volles Verständnis für den Unmut und die Proteste der StudentInnen und unterstützen die Anliegen der Streikenden an der UNI-Wien“, so Manfred Sparr von der Vorarlberger LehrerInnen-Initiative (VLI). Gerhard Rüdisser von der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft (UBG) bekräftigt diese Sicht: „Die Studienbedingungen sind unzumutbar geworden, ÖVP und SPÖ schauen tatenlos zu, wie die Unis zugrunde gerichtet werden.
Presseaussendung 25.10.09 .pdf



03.08.2009  Vortrag Dr. Peter Struck: Die 15 Gebote des Lernens - Schule nach PISA

12. März 2009, 20.00 Uhr
Landesbibliothek - Kuppelsaal, Bregenz

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12.06.2009  Wenn alles „offen“ ist: Zur Situation der „Vorarlberger Mittelschule“

Die „Unabhängige Bildungsgewerkschaft“ (UBG) hat im Zusammenhang mit der „Vorarlberger Mittelschule“ (VMS) schon mehrfach auf die Schwierigkeiten bei der Umsetzung dieses problematischen Konzepts – Einführung einer zusätzlichen Differenzierung – hingewiesen. LR Stemer versucht nun zum wiederholten Male mit der Behauptung, die VMS sei ein „entwicklungsoffenes Modellprojekt“, die Probleme klein zu reden.

Die Schwierigkeiten der VMS zeigen sich vor allem darin,

• dass es kein Entwicklungskonzept gibt, sondern von Semester zu Semester „geplant“ und „gedacht“ wird
• dass die Kommunikationsschiene - von der Schulaufsicht zu den LehrerInnen an der Baisis - bislang nicht wirklich funktionierte
•dass die LehrerInnen nicht in die Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse einbezogen werden, es wird nach wie vor von „Oben“ dirigiert
•dass die Zusammenarbeit mit den Gymnasien und Berufsbildenden Höheren Schulen bislang über den Status von halbtägigen Projekten nicht hinausgekommen ist.

Lesen Sie mehr in der Presseaussendung!
Presseaussendung 06.12.09 .pdf



22.05.2009  Unerträgliche Ignoranz des ÖVP – Bildungssprechers Amon

Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft UBG fordert die Aufhebung der Selektion der 9 1/2 - jährigen und die Einführung einer ‚Gemeinsamen Schule’!

Presseaussendung vom 19.05.09 .pdf




11.05.2009  Herbstaktivitäten der UBG

Projektunterstützungen

Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft wird in diesem Schuljahr innovative Projekte an Schulen im Rahmen von € 200. bis € 1000. pro Projekt finanziell unterstützen. Hierfür gibt es ein recht unbürokratisches Ansuchverfahren. Eine kurze Projektbeschreibung bzw. den Nachweis für die Notwendigkeit einer externen Finanzierung reichen aus. Diese Unterstützung bleibt vorerst auf ca. 10 Projekte pro Schuljahr beschränkt.

Mitgliederwerbung

In diesem Jahr hat sich unser Mitgliederstand um etwa 60 Personen erhöht. Dieser Umstand ist sehr erfreulich und wir werden versuchen weitere Mitglieder zu gewinnen. Für Neuanwerbungen wird es für die / den WerberIn / einen Büchergutschein von € 50., oder die DVD’s ’Treibhäuser der Zukunft’ plus einen Büchergutschein von € 20 geben. Außerdem wird im Dezember eine österreichweite Werbeaktion anlaufen!

Personalvertretungswahlen

Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft unterstützt die Kandidatur der VLI ( Vorarlberger LehrerInneninitiative ) auf allen Ebenen ( AHS, BHS und APS ). Zwischen der VLI und der UBG gibt es klare inhaltliche Übereinstimmungen. Die KandidatInnen der VLI sind zum großen Teil auch Mitglieder der UBG. Natürlich gilt diese Unterstützung genauso für die österreichweite Kandidatur der ÖLI
( Österreichische LehrerInneninitiative )!

Finnlandexkursion

Nach dem großen Erfolg der Studienreise nach Finnland ( ca. 30 LehrerInnen aus AHS, BHS und APS waren im Frühling 6 Tage in Finnland, um das dortige Schulsystem kennen zu lernen ) plant die UBG diese Veranstaltung im nächsten Frühjahr zu wiederholen ( voraussichtlicher Termin, die Tage vom 19. April bis zum 24. April 2010). Wir werden versuchen, wieder Freistellungen für alle TeilnehmerInnen zu erwirken – was aber schwer genug sein wird. Sobald wir für diese Freistellungen grünes Licht bekommen, werden wir Sie über die Anmeldemodalitäten informieren.

Veranstaltungen zu bildungspolitischen Themen

Wie schon in den vergangenen Jahren wird die UBG auch in diesem Schuljahr wieder Vorträge, Podiumsdiskussionen und Fortbildungen organisieren. Fixiert ist schon eine Veranstaltung mit dem Kinderarzt und Erziehungswissenschaftler Remo Largo am 25. März 2010.



24.04.2009  Alternativvorschlag - schulautonome Tage!

Die UBG unterstützt die Vorschläge des Vorsitzenden der Vorarlberger LehrerInneninitiative Manfred Sparr bezüglich der schulautonomen Tage:

Die VLI unterstützt die morgigen Schülerproteste und lehnt den neuen Vorschlag von BM Schmied bezüglich der schulautonomen Tage ab und schlägt eine Alternative vor:
Schüler/innen sollen Lehrer/innen für Förderungen „buchen“ können ….

Lesen Sie mehr! .pdf



22.04.2009  Stellungnahme zur Einigung zwischen der Gewerkschaft und der Bundesministerin

Unabhängige Bildungsgewerkschaft ( UBG ) und Vorarlberger LehrerInneninitiative ( VLI ) fordern jetzt eine parteiübergreifende
Reformdiskussion unter Einbeziehung aller Beteiligten!

Der Kompromiss ( der auch durch das Einschreiten von Bundeskanzler und Vizekanzler zustande kam ) lässt noch viele Fragen offen und bereitet naturgemäß den KollegInnen nicht nur Freude. In vielen Bereichen ( Überstunden, Supplierstunden, schulautonome Tage…. ) wird die Arbeitssituation bzw. die Lohnsituation scheibchenweise verschlechtert. Diese schon jahrelangen zum Teil mehr oder weniger massiven Verschlechterungen müssen endlich ein Ende haben!

Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft und die Vorarlberger LehrerInneninitiative fordern daher:
• Keine weiteren Einschnitte in das Bildungssystem aus reinen Spargründen
• Eine auf Basis der Bedürfnisse unserer Kinder und Jugendlichen radikale Bildungsreformdiskussion ohne Tabus bezüglich Pädagogik, Schulorganisation, Bildungspolitik und Budgetpolitik
• Eine auf zwei Jahre angesetzte Entwicklung von Reformkonzepten unter Einbeziehung von, LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern in Richtung Gemeinsamer Schule, Ganztagsschule, Schule als Lebensraum, neues Dienstrecht und Neudefinition der LehrerInnenarbeit
• Am Ende dieser Reformdiskussion muss eine klare Offenlegung der damit verbundenen Kosten stattfinden, wobei auch alle Möglichkeiten der Einsparungen in der mehrgleisigen Verwaltung zu berücksichtigen sind!

Presseaussendung UBG vom 21.04.09 .pdf
Verhandlungsergebnis .pdf



20.04.2009  Demonstration gegen Bildungsabbau am Dornbirner Markplatz

Unabhängige Bildungsgewerkschaft ( UBG ), Vorarlberger LehrerInneninitiative ( VLI ), Sozialistische Jugend ( SJ ) und die GÖD - Vorarlberg veranstalteten am Mittwochnachmittag , den 15.04.09, eine Demonstration gegen die geplante Lehrverpflichtungserhöhung! Bei den Reden der verschiedenen VertreterInnen der veranstaltenden Organisationen wurde dem Sparpaket der Regierung ( und es handelt sich um ein reines Sparpaket ) eine klare Absage erteilt und zugleich die Bereitschaft zu Streikmaßnahmen bekräftigt. Der Obmann der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft Rüdisser Gerhard forderte eine umfassende Reformdiskussion in den nächsten zwei Jahren. Eine pateiübergreifende Diskussion in Richtung Gemeinsamer Schule, Ganztagsschule, Neues Dienstrecht, Neuedefinition der LehrerInnenarbeit und Schule als Lebensraum - statt stupider Sparpakete, die gerade die engagierten LehrerInnen demotivieren und die dringend benötigten JunglehrerInnen aus dem Bildungssystem hinausdrängen bzw. erst gar nicht in dieses hineinlassen.

Bilder von der Demo



14.04.2009  UBG und VLI unterstützen Protesttag am 23.04.09 in Wien!

Die Fahrtkosten nach Wien werden Mitgliedern und LehrerInnen, die jetzt der UBG beitreten, ersetzt.

Presseaussendung UBG vom 14.04.09 .pdf
mehr zum Beitritt





13.04.2009  Die UBG ruft auf zur Demonstration

am Mittwoch, den 15.April 2009
14.00 Treffpunkt: Bahnhof Dornbirn
15.00 Kundgebung: Marktplatz Dornbirn

Ja zu Bildungsreformen!
Nein zu Gratisarbeit!
Keine weiteren Belastungen!
Tausende LehrerInnenjobs sind in Gefahr!
X + 2 = Streik!
Plattform „Pro Bildung“, Vorarlberger LehrerInnen-Initiative
(VLI), Unabhängige Bildungsgewerkschaft (UBG), Sozialistische Jugend Vorarlberg (SJ)

Flugblatt .pdf
Details von Pusnik Gerhard, VLI .pdf





06.04.2009  Finnlandreisende berichten Dienstag, 9. Juni 2009, 19.00 Uhr im Hofsteiger Schwarzach

Im April organisierte die UBG eine Bildungsreise nach Finnland, an der ca. 30 LehrerInnen aus der APS, der BHS und der AHS teilnahmen.
In dieser Woche besuchten sie Kindergärten und konnten an zahlreichen Schulen in Tampere und Jyväskylä den Unterricht beobachten und miterleben.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe ‘Schule bewegen‘ werden am 9. Juni 2009 um 19.00 im Hosteiger in Schwarzach verschiedene Mitglieder der Finnlandgruppe über ihre Eindrücke und Erfahrungen berichten!
Was ist so anders im finnischen Schulsystem?
Warum ist das finnische Schulsystem so erfolgreich?
Welches sind die Stärken und Schwächen des finnischen Systems?
Welche Konsequenzen könnten sich daraus für unsere Schule ergeben?
Dies und Weiteres wird am 9. Juni 2009 vorgestellt und diskutiert werden!

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06.04.2009  Einladung zu einer Fahrt nach Freiburg am 20. u. 21. Juni

Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft organisiert am 20./21. 06 bei ausreichendem Interesse eine
Fahrt nach Freiburg.
An diesem Wochenende beginnen die Freiburger Theatertage, gleichzeitig hält das Archiv der Zukunft seine Jahreshauptversammlung ab.
„Schule träumen im Theater“
Veranstalter sind das Theater Freiburg zusammen mit dem Netzwerk Archiv der Zukunft und der in Freiburg entstandenen Elterninitiative FORMTEXT Schule mit Zukunft.
Das Wochenende ist für jeden Teilnehmer frei gestaltbar.
Anfallende Kosten: Übernachtung mit Frühstück
( Die Kosten für den Bus übernimmt die Unabhängige Bildungsgewerkschaft )
Anmeldung bis spätestens 03.06.09: office@bildungsgewerkschaft.at

Unter folgendem Link findet ihr das gesamte Programm und weitere Informationen Link adz-netzwerk

Details .pdf



23.03.2009  Die unendliche Geschichte

Eine Zusammenfassung von Dieter Henn zu den Grausamkeiten der letzten 15 Jahre
Beitrag .pdf




23.03.2009  Einladung zum BundeslehrerInnentag

Thema: Bildungsarbeit gestalten
Montag, 30. März 2009, 8:45 Uhr
Volkshaus Dornach-Auhof
Niedermayrweg 7, 4040 Linz/Urfahr
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20.03.2009  UBG ist entschieden gegen Erhöhung der Lehrverpflichtung

und

für einen Streik bis zur völligen Rücknahme der Stundenerhöhungsankündigung!


Vorschläge der Bundesministerin sind nicht akzeptabel
Ein Notebook hilft niemandem wirklich – höchstens der Fa Microsoft


Presseaussendung UBG vom 20.3.09 .pdf




17.03.2009  Mitglied bei der UBG werden – wann, wenn nicht jetzt?

Sichere dir sofort deinen Rechtsschutz und tritt der UBG, der wirklich unabhängigen Gewerkschaft, bei!
stark | kompetent | streikbereit | engagiert in Bildungsfragen

mehr zum Beitritt



17.03.2009  Lehrerstreik aus arbeitsrechtlicher Sicht

Zusammenfassung eines am 11.03.2009 von Rechtsanwalt Dr Gebhard Heinzle, Bregenz, in Dornbirn gehaltenen Referats
download .pdf



17.03.2009  Kollege Aly El Ghoubashy: Entzug der Lehrermächtigung

Die UBG protestiert gegen die Vorgangsweise der Islamischen Glaubensgemeinschaft und fordert die Zurücknahme der Suspendierung!
Details .pdf



09.03.2009  Informationsveranstaltung: Streiken? Mit Recht!

RA Dr. Gebhard Heinzle
Mittwoch, 11.03.2009 20 Uhr
im Vorarlberger Hof, Dornbirn



04.03.2009  Fazit des Gesprächs von UBG und VLI mit Vizekanzler und Finanzminister Pröll

Erhöhung der Lehrverpflichtung ist keine Lösung der aktuellen Probleme. Nur konkrete Verhandlungen mit den LehrerInnen führen aus der Pattstellung.
Presseaussendung UBG vom 02.04.09 .pdf




23.02.2009  Viele Standorte machen noch keine „Neue Mittelschule“

Vieles an der Vorarlberger Mittelschule ist unklar, eines ist jedoch klar: Sie dient der Verhinderung einer „Gemeinsamen Schule der 10 – 14 Jährigen“. Und: der Großteil der zusätzlich zur Verfügung stehenden Stunden landet nicht in den Klassen.
Das (gesetzlich festgelegte) Nebeneinander von Hauptschule und AHS und die Führung der „Neuen Mittelschule“ als Schulversuch zeigen, dass die nMS mit dem Ziel „ein sozial-integratives Konzept der fördernden Individualisierung in einer gemeinsamen, am besten ganztägig geführten Schule mit kleinen Klassen und Lerngruppen“ umzusetzen, ein halbherziger Versuch ist. Ein Versuch, der letztlich zum Scheitern verurteilt ist.

Die Initiative von Ministerin Schmied kann nur dann erfolgreich sein, wenn die grundlegenden Parameter außer Streit stehen.
Die UBG fordert,
• die tatsächliche Einbeziehung der AHS Unterstufe in den Reformprozess
• Auflösung der Leistungsgruppen in den HS
• die gemeinsame, universitäre Ausbildung aller PädagogInnen
• die Bereitstellung der erforderlichen zusätzlichen Mittel für den Unterricht und die Unterrichtsentwicklung
• den Lehrberuf durch Verbesserung der Ausbildung und bessere Bezahlung attraktiver zu machen

Gerhard Rüdisser, Obmann Unabhängige Bildungsgewerkschaft ( UBG )
Standard Artikel zur Poduimsdiskussion Neue Mittelschule (gescannt) .pdf



16.02.2009  Podiumsdiskussion: Vorarlberger Mittelschule - Chance oder Flop?

Die ARGE GEMEINSAME SCHULE VORARLBERG lädt ein:
19. Februar 2009, 20 Uhr
Hauptschule Rankweil
Am Podium sind vertreten
Franz Wirth . Direktor HS Baumgarten
Guntram Zoppel . Direktor BG Lustenau
Christian Kompatscher . Bezirksschulinspektor
Sylvia Unterkofl er . HS Hohenems / Neue Mittelschule
Jürgen Schellander . Obmann / Landesverband der Elternvereine APS
Peter Fischer . PH Feldkirch
Diskussionsleitung: Gerhard Pusnik
Folder .pdf



16.12.2008  Baustelle Maturareform

Standardisiert, teilzentral, schulautonom und individuell kompetenzorientiert – das bm:ukk-Modell zur „Zentralmatura“
Lesen Sie im Artikel, was die Zentralmatura bringen soll!
Artikel .pdf

Die Stellungsnahme der UBG als Download
Stellungnahme .pdf




16.11.2008  Internationales Dallinger-Symposium Wien

Die UBG unterstützt die beim Internationalen Dallinger-Symposium am 6. und 7. November 2008 in Wien beschlossene Resolution und schließt sich den darin augestellten Forderungen zu sozial- und schulpolitischen Notwendigkeiten vollinhaltlich an.

Resolution als Download .pdf



14.11.2008  STUDIENREISE nach FINNLAND

Wie schon angekündigt bietet die UBG für interessierte KollegInnen eine Studienreise nach Finnland an (vom 13.4.09 bis 18.04.09 in der Woche nach den Osterferien).

Die Gesamtkosten betragen ca. € 850.-, wobei die UBG für die Mitglieder einen Bildungszuschuss zur Verfügung stellt.

In den Links unten findet ihr die vorläufige Reiseplanung bzw. einen Bericht über eine Finnlandreise, die vom selben Veranstalter durchgeführt wurde.

Anmeldeschluss ist der 6. Dezember. Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist wird es eventuell eine Warteliste geben. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach der zeitlichen Reihenfolge der Anmeldungen. Sollten sich sehr viel mehr KollegInnen melden ziehen wir auch eine zweite spätere Studienreise in Betracht.

Anmeldung: office@bildungsgewerkschaft.at

Download des vorläufigen Reiseprogrammes

Bericht von Marianne und Kaspar Baeschlin über den Besuch finnischer Schulen im Oktober 2008
Artikel pdf



09.11.2008  Einladung zur Podiumsdiskussion mit den Nationalratskandidaten der SPÖ, ÖVP, die Grünen, FPÖ, LIF

Die Vorarlberger LehrerInnen-Initiative (VLI)
veranstaltet gemeinsam mit dem Sozialistischen Lehrerverein (SLV)
und der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft (UBG)
anlässlich der Nationalratswahl 2008
eine Podiumsdiskussion
Neue Wahl – Neue Schule? Was verspricht die Bildungspolitik?
Donnerstag, 18. September 2008 20.00 Uhr
Vorarlberger Hof Dornbirn
mit:
Elmar Mayer (SPÖ)
Anna Franz (ÖVP)
Harald Walser (Die Grünen)
Fritz Amann (FPÖ)
Christine Szalay (LIF)
Christoph Hagen (BZÖ)




29.10.2008  II. Kongress Treibhäuser & Co 2. - 5. Oktober

„Erneuern können sich Schulen nur selbst. Aber sie können das nicht allein. Sie brauchen Gesellschaft. Sie brauchen Ideen und Unterstützung, sie brauchen Aufmerksamkeit und Freundlichkeit. Vor allem aber brauchen sie den Austausch untereinander. Damit können sie nur selbst anfangen.“ Kongress-Motto

Ein Nachlese von Gerhard Pusnik
Download

Link zur Homepage - Kongress Nachschau, Fotos



06.08.2008  Pensionskürzungen stoppen

Lesen Sie die Stellungnahme der österreichischen LehrerInneninitiative und der unabhängigen Bildungngsgewerkschaft zum vorleigenden Pensionspaket.



11.04.2008  Pflegefall Hauptschule - wie man mit elf Jahren lebenslänglich bekommt

Eine Polemik zu unserem Schulsystem von Kurt Greussing, erschienen in KULTUR – Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft.
Artikel pdf



04.04.2008  Bildungsförderungszuschuss

In diesem Sinne unterstützt die UBG berufsbezogene Fortbildung ihrer Mitglieder durch die Auszahlung eines Bildungsförderungszuschusses.



04.04.2008  Initiative Gemeinsame Schule Vorarlberg

Die UBG setzt ein Zeichen zur Reformdiskussion

Unter dem Titel „Initiative Gemeinsame Schule Vorarlberg“ veranstaltet die UBG eine Vortragsreihe, die die Reformdiskussion im Land Vorarlberg in Gang bringen soll. Durch die Einbeziehung verschiedenster Mitveranstalter ist es uns gelungen, eine breite Plattform für diese Veranstaltungen zu bilden. Dass wir über die Elternverbände AHS, BHS und APS und die Kindergärten auch die Eltern ansprechen können, gibt dieser Veranstaltungsreihe ein besonderes Gewicht!

Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltungsreihe mit,

Manfred Spitzer 03.10.2007 (Hirnforscher)
Flyer

Von der Hirnforschung zur gemeinsamen Schule der 10 bis 15-Jährigen mit Ganztagsbetreuung oder vom politisch produzierten Bildungsnotstand – auch in Vorarlberg!
Ein Nachtrag zum Downloaden und Nachlesen von Peter Fischer

Enja Riegel 22.11.2007 (ehemalige Direktorin der Helene-Lange Schule) und
Rainer Domisch 21.02.2008 (Leiter der Lehrerfortbildung für Deutsch in Finnland) ein.
Flyer

Wir konnten diese drei namhaften Experten und Befürworter einer umfassenden Schulreform für diese Vortragsreihe gewinnen. Neben öffentlichen Vorträgen (Eintritt frei) werden sie auch für die neu gebildete AG Gemeinsame Schule (Arbeitsgemeinschaft, die ein Modell für eine Gemeinsame Schule in der Region Vorarlberg erarbeitet) in Arbeitsseminaren zur Verfügung stehen.

Ziel dieser Vortragsreihe ist es, der Innovations-Lethargie in der Bildungspolitik des Landes entgegen zu wirken und das Thema Schulreform öffentlich wirksam zu platzieren. Viele Eltern können sich wenig unter einer „Gemeinsamen Schule“ vorstellen und es herrschen nach wie vor falsche Vorstellungen (Einheitsbrei, Gleichmacherei usw.) in den Köpfen vor, die von den Reformgegnern immer wieder populistisch ins Spiel gebracht werden.

Zu den Veranstaltungen sind alle Interessierten eingeladen, die sich informieren oder/und an der Verwirklichung der „Gemeinsamen Schule in Vorarlberg“ mitarbeiten möchten.

Obwohl die Veranstaltungen nur in Vorarlberg stattfinden werden, erhoffen wir uns auch Impulse für die anderen Bundesländer. Die UBG wird die Teilnahme von Mitgliedern anderer Bundesländer finanziell unterstützen. Sollten sich in nächster Zeit in anderen Bundesländern ähnliche Arbeitsgruppen bilden, wird die UBG diese selbstverständlich auch unterstützen!

Gerhard Rüdisser





25.03.2008  Enja Riegel „Gemeinsame Schule kann gelingen!“

Ein Bericht über den Vortrag vom 4. Februar 2008.
Download




14.03.2008  Univ.-Prof. Dr. Bernd Schilcher „Notwendiger Reformbedarf im österreichischen Bildungswesen“

9. April 2008, 19.30 Uhr
Frödischsaal
Zwischenwasser
Univ.-Prof. Dr. Bernd Schilcher
Leiter der Expertenkommission zur Schulreform
„Notwendiger Reformbedarf im österreichischen Bildungswesen“
Flyer




14.03.2008  Rainer Domisch ‘Bedingungen einer guten Schule an Hand des finnischen Modells‘

Nach der gelungenen Veranstaltung mit Enja Riegel (450 Personen im BG Lustenau ) freut sich die UBG, zu einem weiteren interessanten Vortrag mit Rainer Domisch, dem designierten Kultusminister von Hessen, einzuladen.
Do 21.02.08 um 19.30 in der PH - Feldkirch
Flyer pdf



14.03.2008  Das finnische Schulsystem – Vortrag von Rainer Domisch am 21. 2. 2008

Über 400 ZuhörerInnen drängten sich in den Hörsaal A der Pädagogischen Hochschule in
Feldkirch. Auch bei der 3. Veranstaltung der von der „Initiative Gemeinsame Schule
Vorarlberg“ und der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft federführend initiierten
Veranstaltungsreihe war das Interesse enorm. Rainer Domisch hatte mit seinen einleitenden
Worten: „In einem Land in dem bei einem Vortrag über Bildungspolitik noch zusätzlich Sessel
herbeigeschleppt werden müssen, ist noch nicht alles verloren“ die ersten Lacher auf seiner
Seite.

Bericht zum Download



14.03.2008  BundeslehrerInnentag 1.4.08: Individualisierung

Österreichische LehrerInnen Initiative ÖLI-UG, Unabhängige Bildungsgewerkschaft UBG und Grüne PädagogInnen laden alle Kolleginnen und Kollegen ein zum BundeslehrerInnentag am Dienstag, 1. April 2008, ab 8.45 Uhr, im Volkshaus Dornach, Linz-Urfahr ein.
Thema: Individualisierung
Wie machen das die neuen/alten Schulversuche? Und wie geht das im Schulalltag?
Alle Infos zu downloaden



25.02.2008  Enja Riegel „Gemeinsame Schule kann gelingen!“

Ein Nachtrag zum Nachlesen von Robert Sutterlütti


Download




17.02.2008  Termin Wiederholungsprüfungen

Details nachzulesen in diesem Download




17.02.2008  Änderungen Pendlerpauschale/Quasivollbeschäftigungsregelung

Details nachzulesen in diesem Download




13.01.2008  UBG-Vorstand bei der Unterrichtsministerin!

Am 11.12.07 hatte der Vorstand der UBG (Helmut Eisele / Franz Bickel und Gerhard Rüdisser) einen Gesprächstermin bei Frau BM Schmied. Anwesend waren neben der Frau Ministerin die Ministerialräte Stelzmüller (zuständig für die Ressourcen), Bachmann (Koordination der Neuen Mittelschule) und Huber ( Büroleiter der Ministerin).
Das Gespräch dauerte ca. eine Stunde. Das Gesprächsklima war sehr angenehm – BM Schmied war sehr offen und gab einem das Gefühl zuzuhören. Sie zeigte sich offensichtlich erfreut , dass eine Gewerkschaft sich auch um Bildung kümmert und um die Bedürfnisse der Kinder, insbesondere der SchülerInnen.

Nach der Vorstellung der UBG und einem kurzen historischen Abriss zur Entstehung, sprachen wir über unsere Zielsetzungen, die sich „wohltuend von jenen der GÖD“ unterscheide (O-Ton BM Schmied), da sie sich nicht nur in klassischen Gewerkschaftsfragen, sondern auch wesentlich stärker in Bildungsfragen und in einer höchst notwendigen Reform des gesamten Schulwesens engagiert.

Besonders interessiert zeigte sich die Frau Ministerin an der Initiative Gemeinsame Schule Vorarlberg (IGSV) und der entsprechenden Veranstaltungsreihe (Spitzer, Riegel, Domisch, Schilcher). Diese Initiative hat sich aus der ARGE Gemeinsame Schule entwickelt, die anfallenden Kosten werden maßgeblich durch die UBG bestritten.
Auf Wunsch der ARGE überreichten wir der Ministerin auch deren Unterlagen. Sie zeigte sich insgesamt sehr erfreut über die in Vorarlberg stattfindenden Aktivitäten.

In der Folge ergab sich eine z.T. leidenschaftlich geführte Diskussion zur geplanten „Neuen Mittelschule Vorarlberg“, da unserer Meinung nach die Ministerin und die zuständigen Ministerialbeamten eine völlig falsche Vorstellung von diesem Modell hatten. Mag sein, dass die Intention der „Modellbauer“ eine Öffnung der Hauptschulen beinhaltet und mit den zugestandenen Ressourcen echte Reformschritte eingefordert werden sollen. Die großen Probleme der Kinder in den Pflichtschulen (viel zu frühe Selektion, dadurch extremer Druck auf Kinder und LehrerInnen; die Problematik der Leistungsgruppen, insbesondere der frustrierenden 3.LG; …) werden aber damit in keiner Weise gemildert. Dieses Modell ist nicht im geringsten berechtigt, als „Neue Mittelschule“ bezeichnet zu werden. Immerhin wurde uns versprochen, die Papiere noch genauer zu studieren und gegebenenfalls weitere Zugeständnisse in Richtung Reform einzumahnen – was immer das heißen mag.

Die Ministerin war sich dessen bewusst, dass bei der derzeitigen politischen Lage, allein schon zur Erreichung von Schulversuchs-Modellregionen auch etliche faule Kompromisse eingegangen wurden. Sie hofft aber, dass aus diesen dann schrittweise eine gemeinsame Schule bzw. eine tatsächliche Reform wachsen kann.

Zeitlich knapper bemessen, konnten wir dennoch unsere weiteren Anliegen bzw. Forderungen einbringen:

• Kooperationsvertrag zwischen Unterrichtsministerium und UBG analog zu jenem zwischen Ministerium und der GÖD,
• jeweils Sitz und Stimme eines Vertreters der AHS und BHS in der Studienkommission der Pädagog. Hochschule,
• Abbau der Ungerechtigkeiten zwischen den verschiedenen Lehrertypen durch Vereinheitlichung der Ausbildung und einheitliches Dienstrecht. Aber auch Abschaffung der Einkommensunterschiede entstanden durch unsinnige Einstufungskriterien,
• Aufhebung der Stundenkürzungen und die Wiedereinführung der Klassenvorstandsstunde – in dieser Frage ist, dank der seitens der Ministerin erwarteten „großen“ Reform, nichts zu erwarten,
• Intervention zugunsten eines bisher abgelehnten Schulversuches an der HAK Bregenz – der Sachverhalt wird neu geprüft und Kontakt mit der Schule aufgenommen,
• die Bitte um weitere Kontakte auf dieser Ebene ist auf fruchtbaren Boden gefallen - es wird in angemessenen Abständen persönliche Gespräche geben und der Informationsaustausch intensiviert,
• Die Frau Bundesministerin Schmied hat auch eine Einladung zu einer Podiumsdiskussion angenommen, die wir gegen Ende des Schuljahres planen.

Die kommenden Monate werden zeigen, welche Anregungen und Forderungen im Ministerium aufgegriffen werden. Zumindest ist eine erste Gesprächsebene entstanden und wir harren der (schriftlichen) Antwort.




13.01.2008  UBG-Vorstand bei der Unterrichtsministerin

Am 11.12.07 hatte der Vorstand der UBG (Helmut Eisele / Franz Bickel und Gerhard Rüdisser) einen Gesprächstermin bei Frau BM Schmied



13.01.2008  "Vorarlberg Mittelschule" – ein Schritt zur Seite und nicht nach vorn

Lesen Sie die Position der UBG zum Vorarlberger Modell einer Mittelschule!



04.12.2007  SO NJET, "NJET NEUGEBAUER"! 2,7% SIND VIEL ZU WENIG!

Die UBG fordert eigenständige Gehaltsverhandlungen für die Lehrer/innen.

Wie ein Löwe hat er bis zum Umfallen gekämpft, der große Vorsitzende Fritz Neugebauer. Und umgefallen ist er wie so oft. Nicht nur, dass der Abschluss wieder unter der Inflationsrate liegt, da wird auch noch eine Einmalzahlung von € 175 als großer Erfolg bezeichnet - besonders schmerzlich für die Klein- und Mittelverdiener, die im Endeffekt nichts davon haben! Aber mit Sockelbeträgen will der Vorsitzende der GÖD ja nichts zu tun haben – da würden ja die besser Verdienenden um ihre ‚wohl erworbenen’ Rechte geprellt werden!

Die Gehaltsabschlüsse der letzten 15 Jahre für die öffentlich Bediensteten sind unfair und gefährlich, warnt die UNABHÄNGIGE BILDUNGSGEWERKSCHAFT (UBG).

Der Gehaltsabschluss 2008 mit 2,7% ist einfach wieder unter der zu erwartenden Inflation für 2008. Wieder deshalb, weil in den letzten Jahren die Gehaltserhöhungen für die im öffentlichen Dienst Beschäftigten im Durchschnitt immer unter der Inflationsrate lagen. Ganz abgesehen von den zwei Nulllohnrunden in den 90gern. Ein deutlicher Wohlstandsverlust (ca. 30 % in den letzten 15 Jahren) ist die Folge. Das ist gesellschaftspolitisch unfair und gefährlich. Gefährlich, weil das Gehaltsniveau nicht mehr gerecht und schon gar nicht attraktiv ist und von den Betroffenen nicht weiter akzeptiert werden kann. Der Wohlstandsverlust muss kurzfristig abgedeckt werden. Die Streiks in Deutschland und Frankreich in den letzten Wochen lassen befürchten, dass notwendige Gehaltserhöhungen in diesem Ausmaß wohl kaum ohne massive und kompromisslose Kampfmaßnahmen der Kollegen/Kolleginnen durchgesetzt werden können. Die Kluft wird durch viel zu niedrige Gehaltsabschlüsse immer größer, der kurzfristig erforderliche Nachholbedarf immer größer. Zuwarten und sich über niedrige Gehälter der Bediensteten zu freuen ist schlicht und einfach verantwortungslos.

€ 175 Einmalzahlung im Mai löst das Problem der viel zu geringen Einkommen der jungen Kollegen/Kolleginnen nicht wirklich.

Unfaire Gehaltsabschlüsse benachteiligen die jungen Kollegen/Kolleginnen ganz besonders. Das niedrige Gehaltsniveau wird de facto immer weiter nach unten gedrückt. Eine „ordentliche“ Mindesterhöhung des Einkommens würde zumindest jüngere Kollegen/Kolleginnen langsam an ein erträgliches Einkommensniveau heranbringen. Die Einmalzahlung von € 175 im Mai löst das Problem nicht, weil eine einmalige Zahlung das Gehaltsniveau nicht nachhaltig erhöht.
Durchschnittlich 3,3% mehr klingt nicht so schlecht wie 2,7%, stimmt aber nicht. Das Gehalt erhöht sich – nachhaltig – nur um 2,7%. Und das ist wieder einmal bisher der niedrigste Gehaltsabschluss des Jahres!

Die UNABHÄNGIGE BILDUNGSGEWERKSCHAFT (UBG) fordert eine faire Gehaltserhöhung für die Lehrer/innen. Ein „netter“ Brief des Vizekanzlers und „2,7 mehr“ ist viel zu wenig!
Die UBG fordert für die Lehrer/innen einen fairen Lohnabschluss für 2008, der nicht nur die ausgezeichnete konjunkturelle Wirtschaftsentwicklung widerspiegelt und die Inflationsrate abdeckt. Wir fordern für 2008 bis 2011 eine jährliche Gehaltsanpassung nach der Formel +6% + Inflationsrate + gerechter Anteil am Wirtschaftswachstum, mindestens € 200,-.
Es gibt viel zu tun! +10% Gehaltserhöhung 2008 für Lehrer/innen.
Eine nachhaltige, erfolgreiche und umfassende Bildungsreform, die dringend notwendig ist und diesen Namen verdient, erfordert einen nationalen Kraftakt aller im Bildungswesen beschäftigten Menschen und kann letztlich nur mit hoch motivierten Lehrer/innen gelingen. Ein gerechtes und attraktives Gehalt für – vor allem junge - Lehrer/innen ist dafür zwingend erforderlich.
Es besteht dringend Nachholbedarf: 30% Wohlstandsverlust müssen abgedeckt werden!
Die blinde und destruktive Sparwut der Regierung in den letzten 15 Jahren (v.a. Ende der 90er Jahre) brachte vor allem unserer Berufsgruppe einen hohen Wohlstandsverlust. Den gilt es in den nächsten Jahren abzudecken.
Der aktuelle Gehaltsabschluss unter der Verhandlungsführung durch Fritz Neugebauer (GÖD) unterstützt dieses Ziel bei weitem nicht.
Die UBG fordert:
•Eine getrennte Gehaltsverhandlung für die Lehrer/innen mit dem Ziel, bis 2011 das Gehalt auf ein anforderungsgerechtes Niveau anzuheben.
•Für die nächsten vier Jahre eine jährliche Gehaltserhöhung nach der Formel: +6% + Inflationsrate + gerechter Anteil am Wirtschaftswachstum, mindestens € 200,-.
•Für 2008 einen Lohnabschluss für die Lehrer/innen von + 10%.

Ein „netter“ Brief des Vizekanzlers und „2,7% mehr“ sind uns viel zu wenig.




25.11.2007  Gesprächstermin der UBG bei BM Schmied

Am 11. 12. 07 ist der Vorstand der UBG bei der Bundesministerin Schmied zu einem Gesprächstermin eingeladen. Unsere Bemühungen um einen solchen haben sich also bezahlt gemacht. Wir werden versuchen die inhaltlichen Forderungen der UBG im Gesprächsverlauf darzulegen. Ebenso werden wir unsere Zusammenarbeit in jenen Bereichen anbieten, in denen es Berührungspunke gibt. Sollte es von Eurer Seite inhaltliche Anregungen geben, sind wir um jede Ergänzung und um Vorschläge dankbar.

Wesentliche Punkte, die wir ansprechen wollen:

• Vorstellung der UBG ( „Machtverhältnisse“ in Österreich und Vorarlberg )
• Unsere, der GÖD-Meinung oft widerstrebenden Positionen, vor allem im Bereich Gemeinsame Schule, klarlegen
• Gehaltsforderungen der UBG
• Vorstellen unserer Vortragsreihe ( Spitzer / Riegel / Domisch )
• Einladung an die Ministerin, als Referentin im Rahmen dieser Reihe aufzutreten
• Mehr Ressourcen für PV in AHS und BHS
• Änderung des PVG: Personalvertreter in jeder Schule ab einer bestimmten Größe (z.B. ab 10 LP), analog zur AHS und BHS, ausgestattet mit Werteinheiten (vg. Betriebsrat in einer Firma ).


Was wünschen wir uns im Bezug auf eine Zusammenarbeit:

• Gegenseitige Unterstützung im Hinblick auf die Gemeinsame Schule
• Anerkennung der UBG als Gesprächspartner und öffentlicher Hinweis auf ‚unsere’ Positionen im Gegensatz zur GÖD




23.11.2007  Die UBG fordert eine faire Gehaltserhöhung für die Lehrer/innen.

Ein „netter“ Brief des Vizekanzlers und „4% mehr“ ist viel zu wenig!
Die UBG fordert für die Lehrer/innen einen fairen Lohnabschluss für 2008, der nicht nur die ausgezeichnete konjunkturelle Wirtschaftsentwicklung widerspiegelt und die Inflationsrate abdeckt. Wir fordern für 2008 bis 2011 eine jährliche Gehaltsanpassung nach der Formel +6% + Inflationsrate + gerechter Anteil am Wirtschaftswachstum, mindestens € 200,-.

Es gibt viel zu tun! +10% Gehaltserhöhung 2008 für Lehrer/innen.
Eine nachhaltige, erfolgreiche und umfassende Bildungsreform, die dringend notwendig ist und diesen Namen verdient, erfordert einen nationalen Kraftakt aller im Bildungswesen beschäftigten Menschen und kann letztlich nur mit hoch motivierten Lehrer/innen gelingen. Ein gerechtes und attraktives Gehalt für – vor allem junge - Lehrer/innen ist dafür zwingend erforderlich.

Es besteht dringend Nachholbedarf: 25% Wohlstandsverlust müssen abgedeckt werden!
Die blinde und destruktive Sparwut der Regierung in den letzten 15 Jahren (v.a. Ende der 90er Jahre) brachte vor allem unserer Berufsgruppe einen hohen Wohlstandsverlust. Den gilt es in den nächsten Jahren abzudecken.
Die aktuelle Gehaltsforderung und Verhandlungsführung durch Fritz Neugebauer (GÖD) unterstützt dieses Ziel bei weitem nicht.

Die UBG fordert:
- Eine getrennte Gehaltsverhandlung für die Lehrer/innen mit dem Ziel, bis 2011 das Gehalt auf ein anforderungsgerechtes Niveau anzuheben.
- Für die nächsten vier Jahre eine jährliche Gehaltserhöhung nach der Formel: +6% + Inflationsrate + gerechter Anteil am Wirtschaftswachstum, mindestens € 200,-.
- Für 2008 einen Lohnabschluss für die Lehrer/innen von + 10%.

Ein „netter“ Brief des Vizekanzlers und „4% mehr“ sind uns viel zu wenig.





13.11.2007  Dr. Spitzer-Veranstaltung

700 Personen hörten den Vortrag von Dr. Spitzer
Ein Nachtrag zum Downloaden und Nachlesen von Peter Fischer



11.07.2007  Gemeinsame Schule und gewerkschaftliche Tätigkeiten

Lesen Sie die Stellungnahme der UBG zu den derzeitigen Diskussionen rund um das Thema Gesamtschule



12.04.2007  SO NJET, "NJET NEUGEBAUER"! 2,7% SIND VIEL ZU WENIG!

Die UBG fordert eigenständige Gehaltsverhandlungen für die Lehrer/innen.
Die Gehaltsabschlüsse der letzten 15 Jahre für die öffentlich Bediensteten sind unfair und gefährlich, warnt die UBG.